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Samstag

Schwül, Gewitter, Regen, was wir nicht mögen, tut den Pflanzen richtig gut. Und die Schnecken regen sich auch wieder.
Die Frühjahrsblüher haben jetzt ausgeblüht und die ersten Rosen (ich habe keine frühblühenden) zeigen sich.

Sonntag

Endlich Regen, der Garten hat es dringend gebraucht. Aber die Eisheiligen mussten eigentlich ihrem Namen nicht so viel Ehre machen. (Zitter, Bibber!) Die Tomaten sind gesetzt, auch der Paprika, jetzt sollte auch ein bisschen mehr Wärme kommen.

Sonntag

Der Regen hat allen gut getan. Plötzlich keimt und spriesst es an allen Ecken. Die Rosen zeigen die ersten – klitzekleinen – Knospen, auch Climbing Mme A. Meilland. Sie ist groß geworden, im Vergleich zu letzten Jahr, so ungefähr 80 cm hoch. Aber das sie eine Kletterrose werden will, kann ich beim besten Willen nicht erkennen.

Die beiden Neupflanzungen “Sebastian Kneipp” und die “Königin der Rosen” lassen sich Zeit mit dem Wachsen.

Nächste Woche werde ich mich mal um Tomatensetzlinge kümmern. Ich ziehe schon seit drei Jahren keine mehr vor, es wird einfach zu eng auf der Fensterbank und ein Gewächshaus habe ich nicht.
Und Rasenmähen ist angesagt, zum ersten Mal in diesem Jahr.

Vor drei Jahren habe ich eine Päonie gepflanzt, die dieses Jahr zum ersten Male eine Knospe angesetzt hat. Man hatte mir gesagt, das sie sich Zeit nehmen, aber drei Jahre … Und es ist auch nur eine. Sie übertreibt es nicht.

@ yoda: Vielen Dank für den Tipp mit den Bierfallen. Meine Bedenken sind nur zwei:
1. Wie verhindere ich, dass die Schnecken der gesamten Nachbarschaft (in der Nähe ist ein schönes feuchtes Bachtal) sich zu mir und meinem Bier aufmachen?

2. Wie hindere ich meinen Hund daran, das Bier zu saufen? Das steht ganz oben auf der Liste seiner Lieblingsgetränke.

Das mit den Tomatenblättern kann ich nicht so glauben, bei mir haben sie auch schon Tomaten abgefressen.
Aber dieses Jahr ist es -toi, toi, toi – nicht so schlimm, daran war sicher die Trockenkeit schuld.

@ longstocking: Ja,ja, das Küchenmesser ist auch eine Methode, irgendwann ertappe ich mich auch bei Mordgelüsten. In manchen Jahren ist es zu schlimm.

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Samstag

Es regnet – endlich. Ich habe in den letzten Tagen schon begonnen, meinen Komposthaufen zu wässern(!!!!!!!!). Vielleicht möchte ja der Rasensamen, den ich vor über 6 Wochen ausgebracht habe, jetzt doch aufgehen?

@longstocking: Giersch? Du Arme, ich habe zum Glück keinen, aber ich weiss, welchen mühsamen Kampf das bedeutet. Tröste Dich, bei mir sind es die Schnecken, die in normalen Sommern alles essbare (und das ist fast alles) wegfressen. Und ich habe auch bis jetzt kein Rezept gefunden, um mit diesen Massen fertigzuwerden. Ein paar könnte ich ja tolerieren, aber wenn der Rasen nach einem Regenschauer kaum noch zu erkennen ist, wird es doch zu viel.
Schneckenkorn hilft (natürlich das haustierfreundliche) und dieses Jahr probiere ich mal Kaffeesatz. Das wird ja in vielen Foren diskutiert und manche haben damit wohl auch gute Erfahrungen gemacht.

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Ostermontag

Der Kälteeinbruch ist vorbei – zum Glück, aber trotzdem haben meine Rosen gelitten. Der Neuaustrieb zeigt deutliche Frostschäden. Nun, es ist nicht schlimm, das können sie ausgleichen. Was aber schlimm ist, ist die zunehmende Trockenheit. Es hat seit mehr als 6 Wochen nicht mehr geregnet.
Jetzt ist es frühlingshaft und ich habe vorgestern die Geranien auf den Balkon gebracht, ich glaube einfach nicht an einen nochmaligen Kälteeinbruch. Ausserdem hatten sich im Winterquartier die Blattläuse breitgemacht. Geranien sind ja nicht so furchtbar empfindlich. Auch den Ballenstock – die Bauernhortensie – habe ich ausgepflanzt. Jetzt muss nur noch Kompost auf die Beete ausgebracht werden und damit lasse ich mir Zeit.

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