Herbst
Jedenfalls, das dichte Wurzelgeflecht musste den Krokuszwiebeln weichen. Natürlich haben die Gnitzen die Gelegenheit genutzt, um sich an mir auszutoben. Ich bin völlig zerstochen.
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Jedenfalls, das dichte Wurzelgeflecht musste den Krokuszwiebeln weichen. Natürlich haben die Gnitzen die Gelegenheit genutzt, um sich an mir auszutoben. Ich bin völlig zerstochen.
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Das Ergebnis lässt sich sehen. Eine reichblühende Pflanze. Ich habe sie vorsichtshalber in einen Kübel gesetzt, in meinem schneckenverseuchten Garten ist das ein “Muss”, aber es scheint, Schnecken sind nicht so wild auf Callas. Vielleicht traue ich mich, sie nächstes Jahr ins Beet zu setzen.
Eigentlich heisst die Calla Zantedeschia, gehört, wie man auch sehen kann, zur Familie der Aronstabgewächse, stammt aus Südafrika und ist deshalb natürlich nicht winterhart.
Im Sommer braucht die schöne Südafrikanerin Sonne, warme Temperaturen, Dünger und regelmäßige Wassergaben, damit sie reichlich blühen kann. Im Winter lagert man die Knollen trocken (manche sagen knochentrocken) in einem frostfreien Raum. Ob sie Licht brauchen oder nicht, konnte ich noch nicht herausfinden, aber wenn das Laub einzieht, ist eigentlich Licht auch nicht mehr nötig. Ich werde sie jedenfalls trocken, frostfrei und dunkel überwintern und hoffen, dass es funktioniert.
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Letztes Jahr Ende November (!), waren die Samenkapseln, die ich leider nicht fotografiert habe, reif und enthielen genau drei Samen. Die habe ich dieses Jahr ausgepflanzt und zwei junge Pflanzen waren das Ergebnis. Sie sind noch verhältnismäßig klein, was vielleicht auch an dem kleinen Topf liegen mag. Nun bin ich natürlich auf die Farbe der Blüten gespannt, denn ich denke mal, dass es sich bei meiner roten Mutterpflanze um eine Hybride handelt.
Vor den ersten Frösten muss die Pflanze allerdings ins Haus. Sie wird auf ungefähr 5cm zurückgeschnitten und bei ca. 10 Grad dunkel und trocken überwintert. Nur ganz austrocknen darf die Erde nicht. Ab Januar kann man sie vorziehen, dann blühen sie früher. Aber ein zu warmes Zimmer führt zu Schädlingsbefall.
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Geißblatt braucht nicht viel Sonne, aber ein völlig schattiger Platz führt zu Mehltau und lässt den Strauch verkahlen. Geißblatt ist halt im Grunde eine Waldpflanze, auch wenn mittlerweile viele Zuchtformen davon existieren.
Die Blüten duften stark und angenehm, vor allem abends und nachts und locken Nachtfalter und damit auch die Fledermäuse an, die man bei mir im Garten beobachten kann. Leider habe ich es noch nie geschafft, von den kleinen Tierchen ein Foto zu machen. Sie sind viel zu schnell.
Dieses Jahr habe ich einen Ableger gezogen, der im Kübel meinen Balkon begrünen soll. Mal sehen, ob das klappt. Angeblich gedeiht Geißblatt im Kübel ja nicht so gut, aber – abwarten, wie sich das entwickelt.
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Aber wie bekämpft man das Lilienhähnchen? Ich habe keine Ahnung, und wie es scheint, ist Absammeln die einzige Methode. Sehr mühsam und auch nicht besonders effektiv, es sei denn, ich lege mich den ganzen Tag auf die Lauer.
Übrigens, um welche Lilie es sich auf dem Bild handelt, weiß ich auch nicht, aber vielleicht kann jemand helfen?
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