Archiv der Kategorie: Gartenblumen

Dezemberrosen

Apfelrose_Hagebutten Natürlich, die Zeit der Rosenblüte ist vorbei. Auch bei den jetzigen milden Temperaturen tut sich da nichts. Aber die Wildrosen schmücken sich mit spektakulären Hagebutten, die dann im späten Winter willkommene Nahrung für Vögel sind. Auch meine Apfelrose (Weinrose, schottische Zaunrose) macht da keine Ausnahme.
Übrigens, mir gefällt der Name Apfelrose am besten, weil die Blätter so intensiv nach Apfel duften, wenn man sie reibt. Und Apfel passt so schön in die Weihnachtszeit.

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Es wird Herbst

Buddleja1aber nur langsam. Heute ist noch strahlendes Wetter, nicht mehr so brüllend heiss wie noch im August. Und es blüht noch so viel. Die Schmetterlingsflieder (Buddleja)- zwei habe ich im Hausgarten und einen weiteren im Feldgarten) schieben immer wieder neue Blüten. Einen davon habe ich gekauft, die beiden anderen sind Sämlinge. Einer davon ist blassblau, der andere fliederfarben, aber nicht so wie die Wildform. Beide Sämlinge waren einfach da. Ich habe sie einfach nur gegossen, umgetopft und im Jahr darauf standen sie bereits in voller Blüte. So einfach ist das.

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Der Steckling hat geblüht

Fliedersteckling
Fliedersteckling
Eigentlich sollte es ja heißen: der Steckling blüht. Aber das war vor drei Wochen. Und vor lauter Arbeit ist der Artikel nicht rechtzeitig erschienen. Aber jetzt, wo er schon fast verblüht ist, habe ich Zeit genug. Ich hatte den Steckling in einen tiefen Kübel gepflanzt, wo er offenbar recht gut gediehen ist. Auf jeden Fall wurde er jedes Jahr größer, machte Ausläufer (naja, soweit der Kübel das zugelassen hat) und wuchs und wuchs. Jetzt ist er ca. einen Meter hoch und voller Blüten.
Vor vier Jahren hab ich den Steckling gezogen, in einem Wasserglas, wo er sehr langsam Wurzeln gezogen hat. Anschließend hab ich ihn dann in den tiefen Kübel ausgepflanzt, in dem er jetzt noch immer ist. Hoffentlich braucht er nicht bald schon einen neuen Platz. Ich hab nämlich keinen. Eins weiß ich jetzt aber, der Ausläufer, der diesen Steckling hervorgebracht hat, war kein Wildling, sondern die Edelform. Der Steckling blüht in der selben Farbe wie mein alter Flieder im Garten hinter dem Haus: dunkel-lila.

Felberich – Lysimachia

Goldfelberich
Goldfelberich
Der Felberich ist eigentlich eine Wildstaude, die sich aber in jedem Garten gut macht. Er leuchtet von ferne und kann Riesenflächen begrünen – das Wort passt jetzt nicht, eher begolden. Allerdings muss man ein paar Regeln beachten, die ich auch erst einmal lernen musste. Meine Vorgänger hatten ihn mitten in den Gartengesetzt. Ich fand ihn schön, schnitt regelmäßig die Blüten für die Vase und habe erst nach zwei Jahren gemerkt, das er immer mehr Raum einnahm. Soviel Platz sollte er aber gar nicht haben. Jetzt hab ich ihn rigoros von seinem alten Platz verbannt und ihm einen Platz in einigen Pflanzkübeln zugewiesen. Dort muss er bleiben.
Der Felberich vermehrt sich nämlich ungestüm durch unterirdische Ausläufer und ist nur schwer zu vertreiben. Aber er ist eine lange haltbare Schnittblume und sieht einfach gut aus.
Im Herbst schneide ich die abgeblühten Triebe zurück und mehr Pflege braucht er nicht. Ja und gelegentlich entferne ich ein paar von seinen Ausläufern, damit der Platz in den Pflanzkübeln nicht zu eng wird.

Päonien

Päoniensämling
Päoniensämling
Natürlich ist jetzt nicht die Zeit, um über Päonien zu schreiben. Sie sind längst verblüht und die grünen Blätter taugen nur als Kulisse für die Sommerblüher. Und im Herbst lasse ich nur die Blätter stehen, die nicht von diesem Pilz mit Namen „Septoria Peoniae“ befallen sind, der schwarze Flecken auf den Blättern verursacht. Die Blätter werden im Herbst abgeschnitten und vernichtet. Der Pilz ist häufig, kommt erst nach der Blüte und bringt die Päonie nicht um: Also kein Problem.

Nein, schreiben möchte ich über meine Sämlinge, mittlerweile 5 an der Zahl. Päoniensamen sind offenbar Frost- bzw. Kältekeimer und Lichtkeimer (alle Samen, die ich in
die Erde gesteckt habe, sind nicht aufgegangen). Im ersten Jahr werden die Sämlinge gerne von Schnecken genommen, danach scheinen sie nicht mehr zu schmecken. Am größten sind die Sämlinge, die ich in einen tiefen Rosentopf gesetzt habe. Alle anderen sind klein geblieben. Und wie bei der erwachsenen Pflanze findet das Wachstum nur im Frühjahr statt, danach tut sich nichts mehr. Die Blätter sehen schon jetzt recht unterschiedlich aus. Wann sie blühen? Wüsste ich auch gerne, aber ich denke noch lange nicht. Nächstes Jahr werde ich die Größte auspflanzen. Mal sehen, ob das das Wachstum und damit die Blüte beschleunigt.