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Gartenhaus? Wintergarten? Ein Traum

Wer mich kennt, weiß, dass mein Garten für ein Gartenhaus viel zu klein ist, aber ein Wintergarten definitiv auf meiner to-do Liste steht.
Auch meine Nachbarn haben ein Gartenhaus (und mehr Garten als ich) und verbringen dort sehr viel Zeit mit der Familie.
Gartenhäuser sind so verschieden wie die Menschen, die sie nutzen. Ein reiner Geräteschuppen mit Markise davor braucht weder Fenster noch eine aufwändige Isolierung. Ein Häuschen, das im Winter als Kalthaus für die Sammlung von Mittelmeerpflanzen (Oleander, Zitrusgewächse, Olivenbäumchen, Agapanthus usw.) genutzt wird, ist eine tolle Sache, braucht aber auch hochwertige Fenster wie z.B. die Drutex Fenster und einen Frostwächter. Der Vorteil ist, das am Fenster keine Kältebrücke entsteht, Regen, Eis, Schnee dem Fenster nicht schaden und es ganz nebenbei auch optisch ansprechend ist.
Das gleiche gilt natürlich auch für den von mir favorisierten Wintergarten, bei dem es noch zusätzlich auf gute Belüftungsmöglichkeiten ankommt. Moderne Fenster lassen nicht nur Licht rein, sondern lassen auch Kälte, Hitze und Lärm draußen, besonders wichtig für Gartenhäuser, die als Wohnraum genutzt werden. Und bei entsprechender Wahl der Verglasung sind sie auch einbruchsicher. Oder vereinfacht ausgedrückt, „man kann mit dem Vorschlaghammer draufhauen, da tut sich nichts.“
Ob Aluminium, Holz oder Kunststoff für die Fenster genutzt wird, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Hauptsache es passt zum Haus bzw. zum Garten.
Wichtig ist auf jeden Fall, das der Blick auf den Garten ungestört ist. Gerade jetzt im Frühjahr will ich auch bei niedrigen Temperaturen meine Tulpen, Narzissen, Blaukissen …. (ich kann gar nicht alles aufzählen) nicht missen.
Stellt euch vor: Frühstück im Gartenhaus in der Sonne, mit Blick nach draußen. Aber draußen sind 2 Grad Celsius, so wie heute morgen.
Ein Traum.

Wohin mit den Gartengeräten?

werkzeugwandSuchen gehört zur Zeit zum „Lieblingssport“ der Gärtnerin. Manchmal ist die Rosenschere weg, wo ist der Sauzahn, wo ist der Rechen, der Spaten ….? Ich brauche einen Ort, an dem alles untergebracht werden kann. Im Augenblick fliegt alles im Keller herum, bekommt Beine und ist nie da, wenn man etwas braucht. Ausserdem muss ich einen Tisch zum Umtopfen haben. Also habe ich mich mal im Garten umgeschaut, wo ich alles unterbringen kann. Und bin auf eine eher vergessene Ecke an der Terrasse gestossen. Dort wurde früher mal Baumaterial gelagert. Das Eckchen (mehr ist es wirklich nicht) besitzt ein Wellplattendach. Natürlich, das ist es doch. Einen alten ausrangierten Tisch besitze ich noch, und wenn nicht, so etwas gibt es preisgünstig in den Kleinanzeigen oder noch günstiger direkt vom Sperrmüll. Dahinter, an der Wand zum Nachbarn kann ich eine Werkzeugwand und ein paar stabile Regale befestigen. Das Ganze ist dort regensicher untergebracht und bei Bedarf zur Hand. Unter den Tisch kommen die Säcke mit Erde, die Regale nehmen Blumentöpfe und ähnliches auf, und die Werkzeugwand eben die Gartenwerkzeuge.

Irgendwann wird es Winter

holzofenNicht wirklich. Die Sonne knallt vom Himmel, der Garten schreit nach Regen und über den Rasen müssen wir gar nicht erst reden. Trotzdem, der Brennstoff für den Winter muss jetzt ins Haus. Im Frühjahr haben wir ein paar alte Bäume gefällt, die so langsam zu Brennholz für den Holzofen verarbeitet werden müssen. Zum Spalten des Holzes reicht natürlich eine Spaltaxt. Das macht aber nur Sinn, wenn sehr wenig Holz gespalten werden muss. Um einen Ofen aber den ganzen Winter betreiben zu können, lohnt sich ein Holzspalter, wie er z.B. von Maschinenhandel Meyer angeboten wird. Bei der richtigen Wahl muss auf die Nennleistung des Elektromotors, auf die maximale Abmessungen des Spaltgutes (Länge und Durchmesser), auf die Spaltkraft und auf die Geschwindigkeit der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung geachtet werden. Werden z. B. nur kurze Stücke für den Kaminofen benötigt, reicht ein Spalter mit kurzer Spaltlänge aus (z. B. 37 cm maximaler Länge). alles andere macht hier wenig Sinn.

Für den professionellen Einsatz sind tragbare Holzspalter am besten geeignet. Mit ihnen lässt sich Stammholz in beliebiger Lage spalten, vorzugsweise, wenn es am Boden liegt.Tragbare Holzspalter wiegen ca. 15 kg und können so relativ leicht auf den Anhänger geladen und direkt in den Wald / Grundstück wo auch immer benötigt transportiert werden. Ist schon praktisch. Alle Holzspalter sind heute mit einer Zweihandauslösung zur Unfallverhütung ausgestattet. Wie auch mein Rasenmäher. Trotzdem, bei Holzspaltern empfiehlt sich Schutzkleidung.
Weitere Gartengeräte gibt es auch noch bei Maschinenhandel Meyer, vom Häcksler bis zum gemeinen Gartenschlauch.

Rosengärten inszenieren

Erwin A. Schinzel: Im Rosengarten
Bronzefigur „Im Rosengarten“
Bald öffnen die meisten ja wieder, die Rosengärten, die ich im Sommer so gerne besuche. Gut, im April blühen nur Gewächshausrosen, aber ich mag Rosengärten einfach. Ich habe auch das Glück, ganz in der Nähe zu einem der größten zu wohnen. Und ich bin oft dort. Zum Fotografieren, um mich über Neuzüchtungen zu informieren und einfach zum Genießen. Aber nicht nur die Rosen machen diese Gärten attraktiv, sondern auch ihre Gestaltung. Ein Meer von Rosen unterbrochen von Rosenbögen, von Skulpturen, von kleinen Teichen, Pavillions, und noch viel mehr.

Skulpturen im Rosengarten haben eine lange Tradition. So auch in meinem Lieblingsrosengarten in Zweibrücken. Nein, nicht dem offiziellen, sondern dem anderen, weniger bekannten, dem Wildrosengarten gegenüber der Fasanerie. Hier findet man neben Wildrosen vor allem alte Rosen, aber auch ein paar klassische Neuzüchtungen, unter anderem von David Austin. Im späten Frühjahr ist ein Besuch nicht nur etwas für die Augen, sondern auch für die Nase. Skulpturen, Steine, Rosenbögen bilden zusammen mit den Rosen ein wunderschönes Erlebnis.

Die meisten Rosengärten werden als formale Gärten angelegt. Die Beete werden entweder mit Buchsbaumhecken eingefasst oder mit Rosenbegleitern. Persönlich mag ich Buchsbaum nicht so sehr. Ich bevorzuge Geranien (Storchschnabel) als Rosenbegleiter. Geschmacksache, aber beides kann – gerade bei alten Rosen – die unteren verholzten kahlen Triebe verbergen. Und ganz wichtig im Rosengarten: Sitzgelegenheiten nicht vergessen.

Rosen wirken am besten, wenn man sie dicht pflanzt. Mindestens 4 Stück pro Quadratmeter und farblich aufeinander abgestimmt. Aber dazwischen braucht das Auge Ruhe und Abwechslung, eine Skulptur macht sich dann gut. Oder ein kleiner Brunnen.

Zu einem eher naturnahen Rosengarten mit Wild- und Alten Rosen passen Skulpturen, die alt und verwittert sind oder zumindest so aussehen. Zu einem eher eleganten Rosengarten mit seinen großblumigen farbintensiven Rosen passen elegante Skulpturen aus glatten Material. Ob elegant, verspielt, witzig oder verwittert – der Fantasie sind aber keine Grenzen gesetzt.

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung der Edition Strassacker

Gartenplanung

WildtulpenDer Frühling ist da, nicht nur heute. Und so langsam geht es ans Aufräumen im Garten. Und man sieht sich wieder, die Gärtner und Gärtnerinnen der Nachbarschaft, die alle im Winter neue Pläne gemacht haben. Warum sollten wir nicht einmal ein Gartenseminar besuchen. Oder – noch besser – uns eins schenken lassen. Es gibt so viel, was wir nicht wissen, wir können dort Wissen austauschen, Neues lernen, Ideen bekommen und vieles mehr. Ich hätte ja gerne ein Rosen oder Päonienseminar. Irgendwie hab ich halt immer den Eindruck, ich weiss nicht genug. Ich habe noch nie einen wirklichen Plan für meinen Garten gehabt, er hat sich einfach so entwickelt im Laufe der Zeit. Das ist ja auch eigentlich gut so.

Und was ich wirklich nicht kann, das ist die professionelle Bepflanzung von Schalen und Kübeln.

Aber zum Sommer gibt es eine neue Herausforderung anderer Art: ich werde ein Grundstück neu bearbeiten dürfen. Ausser ein paar alten Obstbäumen und jeder Menge Kratzbeeren ist dort zur Zeit nicht sehr viel. Klar, die Obstbäume sollen bleiben, sie müssen nur geschnitten werden. Aber was mache ich mit dem Rest?

Rosen als Abgrenzung zum Weg hin wären schon mal eine Möglichkeit, Aber hoffentlich werden sie nicht von den Rehen gefressen, die dort reichlich vorhanden sind. Rehe lieben junge Triebe, aber vielleicht sind ihnen Rosen ja zu stachelig. Auch Päonien sind offenbar rehsicher. Die Blätter schmecken einfach nicht, glaube ich mal. Aber sonst? Ich bin unschlüssig.
Der Boden dort ist das ortsübliche Lehm-Ton-Gemisch; knüppelhart im Sommer und eine matschige Pampe den Rest der Zeit. Gut für Rosen, aber was würde dort sonst noch gedeihen?

Einen Komposthaufen werde ich anlegen, um den Boden zu verbessern. Damit habe ich in meinem Hausgarten sehr viel Erfolg gehabt, der Boden dort ist mittlerweile schön krümelig und wesentlich einfacher zu bearbeiten. Und das Wasser bleibt nach einen kräftigen Regenguss nicht mehr an der Oberfläche stehen.
Oh ja, es gibt viel zu tun, packen wir es an.