Archiv der Kategorie: Kübelpflanzen

Calla

Calla
Calla
Im Frühjahr habe ich mir beim Lebensmitteldiscounter meines Vertrauens eine Callaknolle geleistet. Gut, ich weiß, dass man beim Discounter keine Blumen kaufen soll, aber ich kam (mal wieder) nicht daran vorbei. Die Abbildung war vielversprechend und ich habe die Knolle dann auch genau nach Anleitung gepflanzt.

Das Ergebnis lässt sich sehen. Eine reichblühende Pflanze. Ich habe sie vorsichtshalber in einen Kübel gesetzt, in meinem schneckenverseuchten Garten ist das ein „Muss“, aber es scheint, Schnecken sind nicht so wild auf Callas. Vielleicht traue ich mich, sie nächstes Jahr ins Beet zu setzen.

Eigentlich heisst die Calla Zantedeschia, gehört, wie man auch sehen kann, zur Familie der Aronstabgewächse, stammt aus Südafrika und ist deshalb natürlich nicht winterhart.

Im Sommer braucht die schöne Südafrikanerin Sonne, warme Temperaturen, Dünger und regelmäßige Wassergaben, damit sie reichlich blühen kann. Im Winter lagert man die Knollen trocken (manche sagen knochentrocken) in einem frostfreien Raum. Ob sie Licht brauchen oder nicht, konnte ich noch nicht herausfinden, aber wenn das Laub einzieht, ist eigentlich Licht auch nicht mehr nötig. Ich werde sie jedenfalls trocken, frostfrei und dunkel überwintern und hoffen, dass es funktioniert.

Canna – das indische Blumenrohr

Canna
Canna Indica
Canna Indica heisst das indische Blumenrohr, auch wenn es nicht aus Indien stammt, sondern in Südamerika heimisch ist. Es braucht viel Sonne, viel und regelmäßig Wasser und Dünger, dann erblüht es zu voller Schönheit.

Letztes Jahr Ende November (!), waren die Samenkapseln, die ich leider nicht fotografiert habe, reif und enthielen genau drei Samen. Die habe ich dieses Jahr ausgepflanzt und zwei junge Pflanzen waren das Ergebnis. Sie sind noch verhältnismäßig klein, was vielleicht auch an dem kleinen Topf liegen mag. Nun bin ich natürlich auf die Farbe der Blüten gespannt, denn ich denke mal, dass es sich bei meiner roten Mutterpflanze um eine Hybride handelt.

Canna Sämling
ein Canna Sämling

Obwohl man Canna durchaus den Sommer lang im Garten eingraben kann, stehen sie bei mir im Kübel. Der Grund sind die Nacktschnecken, die das Blumenrohr und vor allem seine Blüten für einen Leckerbissen halten.

Vor den ersten Frösten muss die Pflanze allerdings ins Haus. Sie wird auf ungefähr 5cm zurückgeschnitten und bei ca. 10 Grad dunkel und trocken überwintert. Nur ganz austrocknen darf die Erde nicht. Ab Januar kann man sie vorziehen, dann blühen sie früher. Aber ein zu warmes Zimmer führt zu Schädlingsbefall.

Die Lilien blühen

Lilienblüte
Lilienblüte
Eigentlich wollte ich keine mehr haben, obwohl ihr Duft und ihre Schönheit den Rosen in nichts nachstehen. Sie sind nur anders. Nein, das Problem ist ein fieser kleiner hübscher roter Käfer mit Namen Lilienhähnchen. Letztes Jahr waren alle Lilien – Blätter wie Blüten völlig zerfressen. Also habe ich den Kübel mit den Lilien einfach draussen stehen gelassen und dachte im Frühjahr nicht mehr dran. Aber – im April zeigten sich die ersten Austriebe. Ok, sie sind also winterhart, irgendwie hatte ich sie in die Rubrik „nicht winterhart“ eingeordnet, wahrscheinlich wegen ihrer exotischen Schönheit.

Lilienhähnchen
Eine Makroaufnahme eines Lilienhähnchens. Author=Felix Abraham |Permission=Cc-by-sa-3.0
Nein, es liegt eher daran, dass ich vor Jahren Lilienzwiebeln gepflanzt hatte, die dann aber nie wiederkamen. Der Grund dafür sind wohl auch die im meinem Garten im Massen auftretenden Nacktschnecken.

Aber wie bekämpft man das Lilienhähnchen? Ich habe keine Ahnung, und wie es scheint, ist Absammeln die einzige Methode. Sehr mühsam und auch nicht besonders effektiv, es sei denn, ich lege mich den ganzen Tag auf die Lauer.

Übrigens, um welche Lilie es sich auf dem Bild handelt, weiß ich auch nicht, aber vielleicht kann jemand helfen?

Erste Bilanz

Nachdem der Schnee weg ist, kann man mal eine erste Bilanz ziehen. Der Rasen sieht natürlich schrecklich aus, aber das wird schon wieder, zumal er ja auch eher eine gemähte Wiese ist. Im März bekommt er wieder eine Ladung gut abgelagertem Pferdemist und damit kommt er immer gut klar.

Der Rosa Versicolor Sämling im Kübel hat unter dem Schnee eine neuen Trieb geschoben. Ich bin mal gespannt, ob ich dieses Jahr mit einer Blüte rechnen kann.
Auch der Rosmarin, der letztes Jahr im Winter richtig gelitten hat, scheint unter dem Schnee keinen Schaden genommen zu haben. Hoffentlich bekommen wir keinen Nacktfrost, das würde er wohl nicht überstehen.

Warten auf den Regen

Vor ein paar Tagen habe ich meine Rosen gedüngt, mit einem handelsüblichen Dünger, erworben beim Discounter meines Vertrauens und jetzt warte ich auf den versprochenen Regen. Vergeblich, gestern Nacht sollte er kommen, so der Wetterbericht. Nichts, es ist zwar – wie angekündigt – kühler geworden, und es gibt auch einige Wolken am Himmel, aber der Regen lässt auf sich warten. Dann muss ich wohl doch zum Gartenschlauch greifen, um den Dünger auch an die Wurzeln zu bekommen.

Drei Tropfen Regen gab es dann gestern, also musste der Schlauch an die Arbeit.
Die Dahlien sind aus dem Winterquartier gekommen und haben frische Erde (nein, ihre alte Erde gemischt mit Kompost) bekommen. Hoffentlich kommt kein richtiger Frost mehr, ich habe keine Lust, die schweren Töpfe wieder ins Haus zu schleppen. Ein bisschen Bodenfrost schadet nicht.

Heute geht es weiter, die Kletterosen müssen in Form geschnitten und ausgelichtet werden.