Archiv der Kategorie: Sträucher

Der Steckling hat geblüht

Fliedersteckling
Fliedersteckling
Eigentlich sollte es ja heißen: der Steckling blüht. Aber das war vor drei Wochen. Und vor lauter Arbeit ist der Artikel nicht rechtzeitig erschienen. Aber jetzt, wo er schon fast verblüht ist, habe ich Zeit genug. Ich hatte den Steckling in einen tiefen Kübel gepflanzt, wo er offenbar recht gut gediehen ist. Auf jeden Fall wurde er jedes Jahr größer, machte Ausläufer (naja, soweit der Kübel das zugelassen hat) und wuchs und wuchs. Jetzt ist er ca. einen Meter hoch und voller Blüten.
Vor vier Jahren hab ich den Steckling gezogen, in einem Wasserglas, wo er sehr langsam Wurzeln gezogen hat. Anschließend hab ich ihn dann in den tiefen Kübel ausgepflanzt, in dem er jetzt noch immer ist. Hoffentlich braucht er nicht bald schon einen neuen Platz. Ich hab nämlich keinen. Eins weiß ich jetzt aber, der Ausläufer, der diesen Steckling hervorgebracht hat, war kein Wildling, sondern die Edelform. Der Steckling blüht in der selben Farbe wie mein alter Flieder im Garten hinter dem Haus: dunkel-lila.

Der Flieder blüht

Fliederblüte
Fliederblüte
so früh wie seit langem nicht. Der Flieder oder wie er mit botanischem Namen heisst Syringa Vulgaris gehört zu den Ölbaumgewächsen. Erstaunlich, denn er hat so gar nichts mit meinem kleinen Olivenbäumchen gemein. Seis drum. Mich erfreut vor allem der betörende Duft, der mich bei jedem Wetter in den Garten lockt. Und dieses Jahr blüht zum ersten Mal ein Sämling, der ebenfalls erstaunlicherweise die dunkelrote Blütenfarbe geerbt hat. Der erste Sämling zeigte die Farbe der Urform, ein schwache lila, fliederfarben eben. Der dritte Sämling ist wohl noch zu jung. Er ist zwar tüchtig gewachsen, zeigt aber keine Blüte. Vielleicht nächstes Jahr.

Der Flieder blüht

Fliederblüte
Fliederblüte
Wie jedes Jahr umhüllt sein Duft den ganzen Garten. Einfach überwältigend. Doch dieses Jahr muss ich damit beginnen, ihn zurückzuschneiden. Seine Ausläufer würden sonst irgendwann den gesamten, nicht sehr großen Hausgarten in Anspruch nehmen.

Also bekommt er den ersten Schnitt direkt nach der Blüte:

Die abgeblühten Blüten des Flieders werden dabei bis zum ersten Zweig abgeschnitten. Das hält den jüngeren Teil meines Flieders schön kompakt.
Im Oktober bekommt er dann einen Verjüngungsschnitt. Innerhalb von drei Jahren will ich den gesamten Baum verjüngen. Dabei will ich dann ein Drittel des Flieder ganz abschneiden und beginne damit in der Mitte. Dort steht der älteste Teil, von dem ein kleiner Teil schon sehr morsch aussieht. Dieser Teil wird radikal bis fast zum Boden gekürzt, der Rest bleibt stehen, damit ich auch 2013 mich am Fliederduft erfreuen kann.

Die Wurzelaustriebe müssen ständig weggenommen werden, allerdings werde ich – wie letztes Jahr – versuchen sie zu bewurzeln. Auf dem Weidegrundstück ist noch jede Menge Platz für Flieder.

Die Schlehen blühen

Schlehdorn
Schlehdorn
Das ist jedes Jahr ein Spektakel in reinweiss. Die einzelne Blüte ist zwar ziemlich unscheinbar, aber der gesamte Waldrand ist mit Schlehen gesäumt, die alle zur gleichen Zeit in weiss aufblühen und zudem einen betörend frischen Duft ausströmen.

Es soll – so der Wetterbericht – zum Wochenende kalt werden. Aber offenbar nicht so kalt, dass die Blüten erfrieren.

Die Früchte habe ich noch nie verwendet, die bekommt man auch garnicht. Sobald die ersten im Herbst auftauchen, stürzen sich die Vögel darauf. Und bis zum ersten Frost – erst dann sollte man sie als Mensch ernten – ist schon nichts mehr da. Die Schlehen oder besser der Schlehdorn ist ein recht dorniger Strauch, der Vögeln beim Brüten relativ viel Schutz vor Nesträubern bietet. Auch Sommernahrung bietet der Strauch, denn gerne siedeln sich nach dem ersten Austrieb der Blätter – das ist nach der Blüte – Spannerraupen an, die offenbar für viele Vogelarten ein Leckerbissen sind.

Der Vorfrühling ist da

Schneegloeckchen
Die ersten Schneeglöckchen
Sie sind spät dran dieses Jahr – die ersten Schneeglöckchen. Der ungewöhnlich harte Frost im Februar war daran schuld. Normalerweise zeigen sich die ersten Blüten schon Ende Januar.

Aber jetzt kommt der Frühling mit Macht.

Hasel
Männliche Haselblüten
Der Hasel blüht, die ersten Bienen können kommen. Und die ersten Nasen laufen wieder, für Allergiker beginnt die schlimme Jahreszeit.

Die Schafe geniessen das erste frische Gras und liegen gemütlich draussen. Sie haben sich ein richtig dickes Fell wachsen lassen, das jedem Wetter trotzt. Den Winter haben sie zum Teil im Unterstand verbracht, aber jetzt lockt die frische Luft und das junge Gras, das sich überall zeigt.

Schafe
Die Rasenmäher

Ein erster Gang durch den Garten hat einige Schäden offenbart: die im Herbst gesetzten „winterharten“ Fuchsien sind wohl – trotz Winterschutz – erfroren. Der Rosmarin hat gewaltig Frost abbekommen, könnte sich aber wieder davon erholen. Er sieht nicht ganz erfroren aus. Die Poulson Rose Isabel hat es offenbar nicht überlebt, sie kränkelte bereits im Herbst. Aber vielleicht schlägt sie ja doch noch aus. Weitere Ausfälle konnte ich bis jetzt noch nicht feststellen.