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Es schneit

Bonnie

Bonnie

… zum erstenmal in diesem Winter. Bisher waren die Temperaturen ja immer oberhalb der null Grad Linie, aber jetzt sind sie deutlich gefallen. Der Boden ist zwar noch offen, aber heute Nacht gibt es bestimmt Frost. Alle Pflanzen, die empfindlich sind, sind abgedeckt.

Die beiden Katzen, die mich zu ihrem Dosenöffner ernannt haben, haben mir schon erzählt, was sie von Schnee halten: gar nichts. Ich soll dafür sorgen, dass er möglichst schnell weggeht, die Temperaturen wieder steigen, die Sonne scheint und überhaupt…

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It rains, il pleut, es regnet

Wir brauchen Regen

Gnitzenalarm

GnitzeSie sind (gefühlt) überall und stechen wie die Wilden. Offenbar hungern sie seit dem Frühjahr. Sie stürzen sich auf Mensch und Tier. Und übertragen Krankheiten. Und führen zu unerträglichem Juckreiz.

Gnitzen, Gnitten oder Bartmücken sind eigentlich Pflanzensauger, die Weibchen aber saugen Blut und übertragen dabei auch Krankheiten wie die Blauzungenkrankheit bei Schafen und die Pferdepest bei Pferden.

Der Biss der stechenden Plagegeister ruft Quaddeln und Schwellungen hervor. Schützen kann man sich im freien kaum die Biester klettern sogar unter die Kleidung, aber in geschlossenen Räumen ist man – anders als bei den Stechmücken, vor ihnen sicher. Vor allem im Herbst und gegen Abend sind sie besonders aktiv. Grauenhaftes Viehzeug.

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Insektenhotel

Die neuen Rasenmäher

Lamm

Ein Heidschnucken-Mix

Ökologisch unbedenklich, leise, geringer Energieverbrauch … was will man mehr. Das neue Grundstück ist vom Müll gereinigt, aber größtenteils noch immer sehr verwildert. Und was liegt näher, als sich Hilfe zu holen.

Gesucht, gefunden. Vier neue Helfer sollen die Schösslinge von Hartriegel, Kirsche, Zwetschgen und Brombeeren klein halten und gleichzeitig den Boden verbessern. Noch sind sie ein wenig scheu, aber das wird noch.

Geplant sind Gemüsegarten und eine Streuobstwiese, wie sie für diese Gegend früher mal typisch war. Aber erst einmal müssen die Schafe ran, bevor das Land nutzbar gemacht werden kann. 10 Jahre ohne menschlichen Eingriff haben das Grundstück verbuschen lassen. Vor allem Hartriegel und Kratzbeere haben sich breit gemacht.

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Lonicera – das Geißblatt

Lonicera- Geißblatt

Lonicera- Geißblatt

Es beginnt zu blühen, was mich erstaunt, ich hatte es in diesem Frühjahr stark zurückgeschnitten. Es steht an einer hässlichen Wand, zum Nachbargarten hin, und soll diese Wand verbergen. Dabei erobert es aber auch am liebsten den Nachbargarten gleich mit. Also, ein starker Rückschnitt alle paar Jahre muss sein.

Geißblatt braucht nicht viel Sonne, aber ein völlig schattiger Platz führt zu Mehltau und lässt den Strauch verkahlen. Geißblatt ist halt im Grunde eine Waldpflanze, auch wenn mittlerweile viele Zuchtformen davon existieren.

Die Blüten duften stark und angenehm, vor allem abends und nachts und locken Nachtfalter und damit auch die Fledermäuse an, die man bei mir im Garten beobachten kann. Leider habe ich es noch nie geschafft, von den kleinen Tierchen ein Foto zu machen. Sie sind viel zu schnell.

Dieses Jahr habe ich einen Ableger gezogen, der im Kübel meinen Balkon begrünen soll. Mal sehen, ob das klappt. Angeblich gedeiht Geißblatt im Kübel ja nicht so gut, aber – abwarten, wie sich das entwickelt.

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Frühling

Insektenhotel

InsektenhotelDas Insektenhotel ist schon ziemlich ausgebucht. Aber noch immer kommen die kleinen roten Mauerbienchen, um eine Wohnung für ihren Nachwuchs zu suchen. Die kleinen pelzigen Tierchen sind sehr häufige Gäste im Garten und ich möchte sie dort auch gerne halten.
Die rote Mauerbiene ist der Hoffnungsträger der Obstbauern. Da der Honigbienenbestand aus verschiedenen Gründen rückläufig ist, hat man in der roten Mauerbiene einen Ersatz gefunden. Sie gilt als robust, anpassungsfähig und leicht zu vermehren und bestäubt – wie die Honigbiene – auch Obstbäume.

Wer aber die kleineren Brutgänge besucht, weiß ich nicht. Sie sind einfach plötzlich verschlossen ohne dass ich vorher etwas beobachten konnte.

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