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Müll im Wald

Palme

Phoenixpalme, im Wald gefunden

Der Wald wird ja oft als Müllhalde benutzt, manchmal sind es ganze Wohnungseinrichtungen, manchmal ist es aber auch “nur” Grünschnitt. Grünschnitt, so denken manche, schadet dem Wald ja nicht, im Gegenteil, er verrottet und düngt dadurch den Waldbogen.

Das ist aber so nicht richtig. Grünschnitt zerstört die natürliche Pflanzenwelt, besonders dann, wenn große Haufen aufgeschichtet werden. Vor allem Rasenschnitt ist problematisch. Es entsteht eine schlecht bzw. gar nicht durchlüftete Fläche, die lange nicht verrottet, schädliche Stoffe absondert und das Ökosystem des Waldes empfindlich stört.

Grünschnitt entsorgt man über die Biotonne (falls vorhanden), eine Kompostieranlage (dort Abgeben kostet nicht die Welt) oder man schafft sich einen eigenen Komposthaufen an und schreddert den groben Gartenabfall. Auf keinen Fall schmeißt man alte Palmen in den Wald. Ich habe mich erbarmt, sie in einen Eimer mit Wasser gestellt und warte, dass sie wieder austreibt. Und wenn sie das nicht tut, kommt sie auf meinen Komposthaufen.

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Herbstspaziergang

Amanita muscaria var. muscaria

Amanita muscaria var. muscaria

Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm … Nur dass es nichts eins war sondern tausende. Fliegenpilze soweit das Auge reicht. Die warme feuchte Witterung hat die Pilze spriessen lassen.

Der Fliegenpilz (Amanita muscaria) ist wohl einer unserer bekanntesten Pilze, giftig, aber nicht tödlich, es sei denn man nimmt unglaubliche Mengen zu sich. Er wächst gerne in der Nähe von Birken, am Rande von Laubwäldern.

Ähnlich wie der Marienkäfer und das Kleeblatt ist er ein Glückssymbol und ich nehme ihn mal als solchen.

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