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So sieht der Winter aus

Hier war mal ein Beitrag, der von einem armseligen Würstchen, das sich eingehackt hatte, gelöscht wurde. Also ehrlich, mich interessieren keine absurden Psychopharmaka, und ganz ehrlich, der Krieg in Syrien muss hier auch nicht ausgetragen werden.

Soweit so gut , aber die Rosen sehen mit ihrem Reifschmuck einfach schön aus. Nach der langen Kältewelle mitte Januar war es dann ein paar Tage warm, um dann wieder kalt zu werden. Hoffentlich haben die Hochstämmchen das unbeschadet überstanden. Eingepackt habe ich sie nicht, das war mir zu umständlich und ehrlich gesagt auch zu pieksig. Ausserdem haben sie das bis jetzt immer überstanden.
So langsam habe ich genug von der Kälte. Ich schaue jeden Tag nach, ob sich die Zwiebelblüher regen, aber nur die Schneeglöckchen zeigen sich, sonst nichts. Aber das Licht kommt zurück, seit dem 2. Februar (Lichtmess) werden die Tage deutlich länger. Traditionellerweise wird spätestens jetzt die Krippe abgebaut und der Christbaum aus der Wohnung entfernt. Wie vieles geht das auf einen alten Brauch zurück. Vor der Christianisierung war Maria Lichtmess als keltisches „Imbolc“-Fest der Göttin Brigid gewidmet. Beides geht wohl auf alte Wetterbeobachtungen zurück, denn im Februar wird es deutlich heller, die ersten Zwiebelblüher sind da, die Vögel sind wieder zu hören. Und nicht zuletzt ist der Lichtmess-Termin ein traditioneller Wetter-Lostag: „Wenns zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit!“, und „Wenn am Lichtmess-Tag die Sonne den Priester auf der Kanzel bescheint, folgt ein schlechtes Jahr!“ Hier hat es geregnet.

It rains, il pleut, es regnet

Endlich hat es geregnet. Letzten Dienstag zum ersten Mal, aber am Donnerstag war die Tonne schon wieder leer. Es war nicht viel, aber es hat geholfen.
Dann heute kam der zweite Regen, der allerdings jetzt schon wieder aufgehört hat und auch nicht sehr ergiebig war. Aber – wenn der Wetterbericht nicht wieder lügt, sollen morgen und übermorgen wieder ein paar Tropfen vom Himmel fallen.

Die Trockenheit macht dem Garten schon sehr zu schaffen.

Wir brauchen Regen

Wir brauchen Regen
credits: Malene Thyssen, http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Malene
Wir brauchen Regen
„Nasser Mai bringt ein fruchtbar Jahr, trockener macht es dürr fürwahr.“ Schlechte Aussichten für dieses Jahr. Seit vier Monaten hat es nicht mehr richtig geregnet. Das längste war eine halbe Stunde Getröpfel. Anders kann man es nicht nennen.

Und gestern habe ich zum ersten Mal meine Rosen mit dem Schlauch gegossen, natürlich ganz vorsichtig, damit die Blätter möglich wenig benetzt werden. Das werde ich wohl alle zwei Tage tun müssen. Die Tonne ist leer und Nachschub ist nicht zu erwarten, die Prognose für die kommende Woche ist „heiter bis wolkig“, eventuell ein Gewitter am Dienstag. Aber bis jetzt sind alle angekündigten Gewitter an uns vorbeigezogen.

Ob ich mal einen Regentanz versuche?

Es hat geschneit

Rose im Schnee
Rose im Schnee

Heute Nacht ist leise der Winter gekommen. Die Temperaturen sind von nächtlichen 8 Grad auf minus eins gefallen und heute morgen war alles weiss.
Nun gut, es ist nicht wirklich kalt und der Schnee ist nass und klebrig und nicht von langer Dauer. Aber es ist ein kleiner Vorgeschmack auf den kommenden Winter (schliesslich ist ja offiziell noch Herbst). Vielleicht gibt es ja auch „Weisse Weihnacht“, auch wenn ich das in dieser Gegend für eher unwahrscheinlich halte.
Der Garten hat sich ein weisses Plummeau übergezogen und sieht märchenhaft verwunschen aus.