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Das wilde oder europäische Alpenveilchen, Cyclamen purpurascens hält, was der Name verspricht, es kommt tatsächlich ursprünglich in den Alpen vor. Es ist winterhart und blüht von Juni bis September.
Schon im Herbst muss dieses Vorfrühlingsalpenveilchen gepflanzt werden, damit es im Februar blühen kann. Cyclamen coum ist absolut winterhart und braucht auch keinen Winterschutz.
Eine weitere Freilandart ist das Cyclamen cilicium, das Duftalpenveilchen, das im Spätsommer blüht. Es gilt allerdings bei den Gartenalpenveilchen als das frostempfindlichste der Familie und braucht deshalb einen eher geschützten Gartenplatz sowie einigen Winterschutz.
Gartenalpenveilchen gelten generell als pflegeleicht. Sie säen sich fleissig aus, wenn sie einen hellen bis halbschattigen Platz in durchlässigem, leicht kalkhaltigem Boden finden. Während des Wachstums brauchen sie Wasser, im Sommer stehen sie besser trocken. Alpenveilchen draußen brauchen mit wenigen Ausnahmen einen sorgfältigen Winterschutz. Geeignet sind Nadelzweige, die in einer dicken Schicht über den Pflanzen ausgebreitet werden.
Optimal ist ein Standort in Hausnähe, der durch ein Vordach geschützt ist. Erster Schneefall im Herbst wird vertragen. Nach längerem Regen können die älteren Blüten fleckig werden, Knospen und junge Blüten bleiben aber unbeschädigt.
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