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Die neuen Rasenmäher

Lamm

Ein Heidschnucken-Mix

Ökologisch unbedenklich, leise, geringer Energieverbrauch … was will man mehr. Das neue Grundstück ist vom Müll gereinigt, aber größtenteils noch immer sehr verwildert. Und was liegt näher, als sich Hilfe zu holen.

Gesucht, gefunden. Vier neue Helfer sollen die Schösslinge von Hartriegel, Kirsche, Zwetschgen und Brombeeren klein halten und gleichzeitig den Boden verbessern. Noch sind sie ein wenig scheu, aber das wird noch.

Geplant sind Gemüsegarten und eine Streuobstwiese, wie sie für diese Gegend früher mal typisch war. Aber erst einmal müssen die Schafe ran, bevor das Land nutzbar gemacht werden kann. 10 Jahre ohne menschlichen Eingriff haben das Grundstück verbuschen lassen. Vor allem Hartriegel und Kratzbeere haben sich breit gemacht.

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Der Vorfrühling ist da

Calla

Calla

Calla

Im Frühjahr habe ich mir beim Lebensmitteldiscounter meines Vertrauens eine Callaknolle geleistet. Gut, ich weiß, dass man beim Discounter keine Blumen kaufen soll, aber ich kam (mal wieder) nicht daran vorbei. Die Abbildung war vielversprechend und ich habe die Knolle dann auch genau nach Anleitung gepflanzt.

Das Ergebnis lässt sich sehen. Eine reichblühende Pflanze. Ich habe sie vorsichtshalber in einen Kübel gesetzt, in meinem schneckenverseuchten Garten ist das ein “Muss”, aber es scheint, Schnecken sind nicht so wild auf Callas. Vielleicht traue ich mich, sie nächstes Jahr ins Beet zu setzen.

Eigentlich heisst die Calla Zantedeschia, gehört, wie man auch sehen kann, zur Familie der Aronstabgewächse, stammt aus Südafrika und ist deshalb natürlich nicht winterhart.

Im Sommer braucht die schöne Südafrikanerin Sonne, warme Temperaturen, Dünger und regelmäßige Wassergaben, damit sie reichlich blühen kann. Im Winter lagert man die Knollen trocken (manche sagen knochentrocken) in einem frostfreien Raum. Ob sie Licht brauchen oder nicht, konnte ich noch nicht herausfinden, aber wenn das Laub einzieht, ist eigentlich Licht auch nicht mehr nötig. Ich werde sie jedenfalls trocken, frostfrei und dunkel überwintern und hoffen, dass es funktioniert.

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Canna – das indische Blumenrohr

Canna

Canna Indica

Canna Indica heisst das indische Blumenrohr, auch wenn es nicht aus Indien stammt, sondern in Südamerika heimisch ist. Es braucht viel Sonne, viel und regelmäßig Wasser und Dünger, dann erblüht es zu voller Schönheit.

Letztes Jahr Ende November (!), waren die Samenkapseln, die ich leider nicht fotografiert habe, reif und enthielen genau drei Samen. Die habe ich dieses Jahr ausgepflanzt und zwei junge Pflanzen waren das Ergebnis. Sie sind noch verhältnismäßig klein, was vielleicht auch an dem kleinen Topf liegen mag. Nun bin ich natürlich auf die Farbe der Blüten gespannt, denn ich denke mal, dass es sich bei meiner roten Mutterpflanze um eine Hybride handelt.

Canna Sämling

ein Canna Sämling


Obwohl man Canna durchaus den Sommer lang im Garten eingraben kann, stehen sie bei mir im Kübel. Der Grund sind die Nacktschnecken, die das Blumenrohr und vor allem seine Blüten für einen Leckenbissen halten.

Vor den ersten Frösten muss die Pflanze allerdings ins Haus. Sie wird auf ungefähr 5cm zurückgeschnitten und bei ca. 10 Grad dunkel und trocken überwintert. Nur ganz austrocknen darf die Erde nicht. Ab Januar kann man sie vorziehen, dann blühen sie früher. Aber ein zu warmes Zimmer führt zu Schädlingsbefall.

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Canna

Lonicera – das Geißblatt

Lonicera- Geißblatt

Lonicera- Geißblatt

Es beginnt zu blühen, was mich erstaunt, ich hatte es in diesem Frühjahr stark zurückgeschnitten. Es steht an einer hässlichen Wand, zum Nachbargarten hin, und soll diese Wand verbergen. Dabei erobert es aber auch am liebsten den Nachbargarten gleich mit. Also, ein starker Rückschnitt alle paar Jahre muss sein.

Geißblatt braucht nicht viel Sonne, aber ein völlig schattiger Platz führt zu Mehltau und lässt den Strauch verkahlen. Geißblatt ist halt im Grunde eine Waldpflanze, auch wenn mittlerweile viele Zuchtformen davon existieren.

Die Blüten duften stark und angenehm, vor allem abends und nachts und locken Nachtfalter und damit auch die Fledermäuse an, die man bei mir im Garten beobachten kann. Leider habe ich es noch nie geschafft, von den kleinen Tierchen ein Foto zu machen. Sie sind viel zu schnell.

Dieses Jahr habe ich einen Ableger gezogen, der im Kübel meinen Balkon begrünen soll. Mal sehen, ob das klappt. Angeblich gedeiht Geißblatt im Kübel ja nicht so gut, aber – abwarten, wie sich das entwickelt.

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Frühling

Die Lilien blühen

Lilienblüte

Lilienblüte

Eigentlich wollte ich keine mehr haben, obwohl ihr Duft und ihre Schönheit den Rosen in nichts nachstehen. Sie sind nur anders. Nein, das Problem ist ein fieser kleiner hübscher roter Käfer mit Namen Lilienhähnchen. Letztes Jahr waren alle Lilien – Blätter wie Blüten völlig zerfressen. Also habe ich den Kübel mit den Lilien einfach draussen stehen gelassen und dachte im Frühjahr nicht mehr dran. Aber – im April zeigten sich die ersten Austriebe. Ok, sie sind also winterhart, irgendwie hatte ich sie in die Rubrik “nicht winterhart” eingeordnet, wahrscheinlich wegen ihrer exotischen Schönheit.

Lilienhähnchen

Eine Makroaufnahme eines Lilienhähnchens. Author=Felix Abraham |Permission=Cc-by-sa-3.0

Nein, es liegt eher daran, dass ich vor Jahren Lilienzwiebeln gepflanzt hatte, die dann aber nie wiederkamen. Der Grund dafür sind wohl auch die im meinem Garten im Massen auftretenden Nacktschnecken.

Aber wie bekämpft man das Lilienhähnchen? Ich habe keine Ahnung, und wie es scheint, ist Absammeln die einzige Methode. Sehr mühsam und auch nicht besonders effektiv, es sei denn, ich lege mich den ganzen Tag auf die Lauer.

Übrigens, um welche Lilie es sich auf dem Bild handelt, weiß ich auch nicht, aber vielleicht kann jemand helfen?

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