So sieht der Winter aus

Hier war mal ein Beitrag, der von einem armseligen Würstchen, das sich eingehackt hatte, gelöscht wurde. Also ehrlich, mich interessieren keine absurden Psychopharmaka, und ganz ehrlich, der Krieg in Syrien muss hier auch nicht ausgetragen werden.

Soweit so gut , aber die Rosen sehen mit ihrem Reifschmuck einfach schön aus. Nach der langen Kältewelle mitte Januar war es dann ein paar Tage warm, um dann wieder kalt zu werden. Hoffentlich haben die Hochstämmchen das unbeschadet überstanden. Eingepackt habe ich sie nicht, das war mir zu umständlich und ehrlich gesagt auch zu pieksig. Ausserdem haben sie das bis jetzt immer überstanden.
So langsam habe ich genug von der Kälte. Ich schaue jeden Tag nach, ob sich die Zwiebelblüher regen, aber nur die Schneeglöckchen zeigen sich, sonst nichts. Aber das Licht kommt zurück, seit dem 2. Februar (Lichtmess) werden die Tage deutlich länger. Traditionellerweise wird spätestens jetzt die Krippe abgebaut und der Christbaum aus der Wohnung entfernt. Wie vieles geht das auf einen alten Brauch zurück. Vor der Christianisierung war Maria Lichtmess als keltisches „Imbolc“-Fest der Göttin Brigid gewidmet. Beides geht wohl auf alte Wetterbeobachtungen zurück, denn im Februar wird es deutlich heller, die ersten Zwiebelblüher sind da, die Vögel sind wieder zu hören. Und nicht zuletzt ist der Lichtmess-Termin ein traditioneller Wetter-Lostag: „Wenns zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit!“, und „Wenn am Lichtmess-Tag die Sonne den Priester auf der Kanzel bescheint, folgt ein schlechtes Jahr!“ Hier hat es geregnet.

Winterschwenken

schwenkerBei uns im Saarland wird meistens nicht gegrillt, sondern geschwenkt – und zwar ganzjährig.

Zum Ersten: Was ist Schwenken?

Zum Schwenken braucht man ein Dreibeingestell, einen sogenannten Schwenkgrill mit einer verstellbaren Kette, einen Grillrost und eine Feuerstelle, die auch selbstgebastelt sein kann. Die Feuerstelle wird im Idealfall mit Buchenholz betrieben, auf den Grill kommen Schwenker (das sind Schweinenackensteaks, die vorher eingelegt sind) oder was man auch immer grillen möchte. Das Ganze wird dann hin- und herbewegt, damit das Fleisch nicht verbrennt, aber trotzdem genug Hitze abbekommt.

Zum Zweiten: Was ist das Tolle am Schwenken?

Das Fleisch wird schonend gebraten, nimmt ein bisschen den Duft des Buchenholzes an, verbrennt nicht und entwickelt deshalb keine der schädlichen Nitrosamine. Ausserdem lässt sich Holz einfach mit Anfeuerholz entzünden und erspart so ungesunde Brandbeschleuniger.

Zum Dritten: Warum Winterschwenken?

Die Feuerstelle macht die Umgebung schön warm. Man kann Bänke herumstellen und das Feuer auch nach dem eigentlichen Grillvorgang weiter betreiben. Also deshalb wird das Ganze auch gerne bei trocken-kaltem Winterwetter im Freien betrieben.

Übrigens, unter Schwenker versteht man nicht nur den Grill, sondern auch das eingelegte Schweinenackensteak und die Person, die den Schwenker schwenkt. Alles klar?

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Rezept für zwei Personen:
2 Nackensteaks ohne Knochen (nicht zu mager)
1 Gemüsezwiebel, und 1-2 Schalotten
Kräuter nach Wahl gern auch frische (Thymian, Majoran, Rosmarin sollten dabei sein)
schwarzer Pfeffer, Cayennepfeffer

Fleisch trockentupfen. Zwiebeln in feine Ringe schneiden, Gewürze und Kräuter hacken und mit den Zwiebelringen vermischen. Fleisch in eine große Schüssel oder besser noch einen Steinguttopf legen und abwechselnd Zwiebel- Kräutermischung und Fleisch schichten. Das Ganze über Nacht kühl ziehen lassen.

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Goldener Oktober

wpid-wp-1446400818579.jpgJa, ich weiss, heute haben wir den 1. November. Aber ein sonniger Tag wie heute fühlt sich wie Oktober an. Ein strahlend blauer Himmel, Sonne satt nach dem Auflösen der Nebelfelder, die bunten Blätter an den Bäumen und die klare frische Luft, einfach nur schön. Ein langer Spaziergang mit dem Hund musste heute unbedingt sein. Nur, es wird schon früh dunkel und man merkt, dass die Sonne an Kraft verliert. Anschliessend – Novembertypisch – steigt der Nebel wieder hoch. Der Tag endet so wie er begonnen hat – mit Nebel.

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Wohin mit den Gartengeräten?

werkzeugwandSuchen gehört zur Zeit zum „Lieblingssport“ der Gärtnerin. Manchmal ist die Rosenschere weg, wo ist der Sauzahn, wo ist der Rechen, der Spaten ….? Ich brauche einen Ort, an dem alles untergebracht werden kann. Im Augenblick fliegt alles im Keller herum, bekommt Beine und ist nie da, wenn man etwas braucht. Ausserdem muss ich einen Tisch zum Umtopfen haben. Also habe ich mich mal im Garten umgeschaut, wo ich alles unterbringen kann. Und bin auf eine eher vergessene Ecke an der Terrasse gestossen. Dort wurde früher mal Baumaterial gelagert. Das Eckchen (mehr ist es wirklich nicht) besitzt ein Wellplattendach. Natürlich, das ist es doch. Einen alten ausrangierten Tisch besitze ich noch, und wenn nicht, so etwas gibt es preisgünstig in den Kleinanzeigen oder noch günstiger direkt vom Sperrmüll. Dahinter, an der Wand zum Nachbarn kann ich eine Werkzeugwand und ein paar stabile Regale befestigen. Das Ganze ist dort regensicher untergebracht und bei Bedarf zur Hand. Unter den Tisch kommen die Säcke mit Erde, die Regale nehmen Blumentöpfe und ähnliches auf, und die Werkzeugwand eben die Gartenwerkzeuge.

Es wird Herbst

Buddleja1aber nur langsam. Heute ist noch strahlendes Wetter, nicht mehr so brüllend heiss wie noch im August. Und es blüht noch so viel. Die Schmetterlingsflieder (Buddleja)- zwei habe ich im Hausgarten und einen weiteren im Feldgarten) schieben immer wieder neue Blüten. Einen davon habe ich gekauft, die beiden anderen sind Sämlinge. Einer davon ist blassblau, der andere fliederfarben, aber nicht so wie die Wildform. Beide Sämlinge waren einfach da. Ich habe sie einfach nur gegossen, umgetopft und im Jahr darauf standen sie bereits in voller Blüte. So einfach ist das.

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in meinem Garten

  • Bauernregel für 26.06.17

    Schreit der Kuckuck noch lange nach Johanni, so folgt ein schlechtes, teures Jahr.
  • Was im Juni zu tun ist:

    Gartenpflege im Juni