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Die Weidenblattwespe – Nematus salicis

Larve der Weidenblattwespe

Larve der Weidenblattwespe

Blattwespen nerven mich an meinen Rosen jedes Frühjahr aufs Neue. Aber seit ein paar Jahren fressen die Larven der Weidenblattwespe meine Bonsaiweide regelmäßig kahl. Und zwar gleich zweimal im Jahr, Mitte bis Ende des Frühjahrs und jetzt wieder. Spritzen mag ich nicht, damit werden viel zu viele Nützlinge vernichtet. Also sammele ich die grünen Biester ab und lass sie im Rasen fallen. Vielleicht sind sie dort zu etwas nutze.

Blattwespen sind hochspezialisierte Lebewesen, die es in verschiedenen Formen und Farben gibr und die sich auf eine einzige Pflanze spezialisiert haben. Die Larven, die den Raupen der Schmetterlinge fast täuschend ähnlich sehen können innerhalb kürzester Zeit Kahlfraß verursachen. Anschliessend lassen sie sich fallen, verpuppen sich, überwintern und im Frühjahr beginnt die Wespe mit der Eiablage bevorzugt dort, wo sie sich verpuppt hat. Und so beginnt das Spielchen von Neuem.

Na gut, wenigstens als Vogelfutter taugen sie.

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Rosen ins rechte Licht gerückt

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Obwohl die Königin unter den Blumen natürlich in jedem Fall ein wunderschöner Blickfang ist, hat sie es verdient, bestmöglich präsentiert zu werden. Rosenbögen, Spaliere und Pergolen sind klassische Möglichkeiten, der Rose ein Bühne zu geben. Auch Rosenrabatten oder die Rose als Solitär machen ordentlich was her.

Doch man kann noch mehr tun: bei entsprechender Beleuchtung kommt die Rose erst richtig ins Licht. Die Beleuchtung der Rosen erfolgt am besten via LED. Besonders geeignet sind zarte Lichterketten, die die Rose nicht beschädigen. Dabei bieten vor allem selbstklebende LED-Leisten eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Sie können flexibel an beliebigen Vorrichtungen oder Fassaden befestigt werden um das richtige Licht auf die Rosen zu werfen. Je nach Rosenart und Standort eignen sich außerdem Leuchtkegel, Stecklaternen oder Komplettsysteme mit Spotstrahlern und separater Solarzelle. Ketten und Leuchtleisten sind vor allem für Spaliere, Rosenbögen und Pergolen geeignet, mit einzelnen Spots lassen sich auch Beetrosen toll in Szene setzen.

Auf keinen Fall rosentauglich sind hingegen Leuchtmittel, die sehr heiß werden. Insbesondere normale Glühbirnen, aber auch Halogenstrahler entwickeln eine enorme Wärme, die die zarten Rosenblätter leicht verbrennen kann. Aus diesem Grund ist es am besten sich eine LED-Lampe mit warmweißen Lichtstrahl zu besorgen, da diese weder extreme Hitze noch einen zu starken Lichteinfall entwickelt. Denn darüber hinaus kommen Rosen bei zu heller Beleuchtung nicht gut zur Geltung, weil der starke Lichtkegel den Blick auf zahlreiche Blütendetails verwehrt.

Ebenfalls nicht geeignet sind schwere oder starre Lichterketten, etwa Lampionketten, denn sie können dem Blattwerk und der Blüte der Rose schaden. Bei Lichterketten ist darauf zu achten, dass sie tatsächlich nur um den Rosenbogen geschlungen werden, ohne die Pflanze dabei einzuengen.

Blush Damask

Blush Damask


Farblichen Vorlieben sind bei der Rosenbeleuchtung wiederum keine Grenzen gesetzt. Jedoch zeigt sich, dass eine Rose nach Möglichkeit nicht in der Farbe ihrer eigenen Blüte beleuchtet werden sollte. Eine intensiv rote Rose wirkt blasser, wenn sie ebenfalls in Rot beleuchtet wird. Kühle Lichtfarben, etwa kühlweißes LED, unterstreichen hingegen das Rot der Rose und lassen es erstrahlen. Rosafarbene oder orangefarbene Rosen erstrahlen hervorragend unter der Beleuchtung mit warmweißen Lämpchen, deren Licht eher eine gelbliche Nuance ausstrahlt. Grundsätzlich lassen sich dunkle Rosen mit kühlen Lichtfarben präsentieren, etwa mit blauen, lilafarbenen oder grünen Leuchten. Helle Rosenblüten sehen in warmem Licht harmonischer aus. Infrage kommen hier gelbe, orangefarbene oder leicht rötliche Lichter.
Um bei aller Inszenierung auch die Wirtschaftlichkeit nicht zu vergessen, empfehlen sich insbesondere Lichter mit integrierter oder separater Solarzelle, die sich, gut in der Sonne platziert, jeden Tag selbst aufladen. Eine Alternative sind LED-Leuchtmittel mit sehr geringem Stromverbrauch bei intensiver Leuchtstärke und längerer Lebenszeit. Energiesparlampen sind nur dann zu empfehlen, wenn sie keine große Hitze entwickeln oder weit genug von der Rose entfernt
angebracht werden.
Autor: Fiete Hirsch -mit freundlicher Unterstützung von click-licht

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Erste

PiccadillyDie erste Rose blüht. Und zwar schon seit ein paar Tagen. Es ist Piccadilly, eine Schönheit, die ich von meinen Vorbesitzern übernommen habe. Wie alt dieses eine überlebende Exemplar ist ( eine zweite ging vor ein paar Jahren ein), kann ich nicht sagen. Der Veredlungsstelle nach zu urteilen, hat die Rose mindestens 20 – 30 Jahre auf dem Buckel.

Lange Zeit mickerte sie so vor sich hin, hatte Rostbefall, aber seit zwei Jahren geht es ihr immer besser, sie schiebt neue kräftige Triebe aus der Veredelung hinaus, ist gesund, auch noch im Spätsommer und blüht ohne Pause zu machen. Sie wird im Frühjahr mit einem handelsüblichen Rosendünger gedüngt, und im Frühsommer bekommt sie dann noch eine Mulchschicht aus Ackerschachtelhalm, der auf dem Grundstück mehr als reichlich vorhanden ist. Das scheint ihr zu bekommen.

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Der Flieder blüht

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so früh wie seit langem nicht. Der Flieder oder wie er mit botanischem Namen heisst Syringa Vulgaris gehört zu den Ölbaumgewächsen. Erstaunlich, denn er hat so gar nichts mit meinem kleinen Olivenbäumchen gemein. Seis drum. Mich erfreut vor allem der betörende Duft, der mich bei jedem Wetter in den Garten lockt. Und dieses Jahr blüht zum ersten Mal ein Sämling, der ebenfalls erstaunlicherweise die dunkelrote Blütenfarbe geerbt hat. Der erste Sämling zeigte die Farbe der Urform, ein schwache lila, fliederfarben eben. Der dritte Sämling ist wohl noch zu jung. Er ist zwar tüchtig gewachsen, zeigt aber keine Blüte. Vielleicht nächstes Jahr.

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Neue Gartenbepflanzung für den Frühling

rosafarbene RoseSo langsam weicht die Kälte, die Temperaturen sollen wieder ansteigen bis auf 20 Grad am Wochenende. Also findet jede freie Stunde im Garten statt. Zumindest an den Tagen, an denen es trocken ist oder nur leicht nieselt. Unkraut (pardon, unerwünschtes Begleitkraut) muss raus, abgestorbene Äste können entfernt werden und ein paar neue Blumen und Pflanzen für den Garten hab ich erworben. Erstmals habe ich das nicht im Blumenhandel gemacht – sondern online. Im Onlineshop von www.floraprima.de habe ich nicht nur schöne Topfrosen gefunden (nur zum Verschenken), auch ein Winterschneeball hat den Weg zu mir gefunden. Und gerade dieser macht sich inzwischen hervorragend auf meiner Terrasse. Zwar trägt er in diesem Jahr kaum Blätter und auch keine Blüten, da er aus einer Kulturzucht kommt, aber für den nächsten Frühling rechne ich mit einer tollen Optik und herrlichen Blüten.

Rosen zurückgeschnitten und gestutzt

Auch meine Rosen habe ich bereits für den Frühling und Sommer vorbereitet. Abgestorbene und trockene Äste habe ich wie immer rigoros zurückgeschnitten. Das tut ihnen gut, denn damit beseitigt man auch eine Quelle für überwinternde Pilzkulturen.

Im Vergleich zu meinen Nachbarn hier ist mein Garten übrigens der mit der größten Rosendichte überhaupt. Und so langsam ist der Vorgarten mit seinen drei Kletterrosen und ca. 20 weiteren Rosen der einzige Vorgarten schlechthin. Überall machen sich Steinkulturen breit, die mir persönlich nicht so recht gefallen. Nun ja, pflegeleicht ist es ja und Geschmäcker sind halt verschieden.

Mit organischem Dünger nachhelfen

Gedüngt sind meine Rosen auch schon. Neben dem organischen Dünger aus dem Handel nutze ich dafür übrigens auch die klassische Bananenschale. Jede Schale der hier verzehrten Bananen landet so wieder im Garten – und zwar als Häcksel. Ich sammle die Schalen über ein, zwei Wochen und lasse sie gut durchtrocknen. Anschließend zerteile ich sie grob mit einem Messer und mache mir so meinen ganz eigenen Rosendünger. Bislang hat das in jedem Jahr gut geholfen und meine Rosen haben mir diese zusätzliche Pflege mit schönen Blüten, kräftigen Farben und – je nach Art – einem herrlichen Duft gedankt.

Und jetzt freue ich mich auf die Rosenblüte und bin schon sehr gespannt, welche dieses Jahr als erste eine Blüte zeigt.

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