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Willkommen, Holzbiene

Dieses Jahr habe ich versuchsweise Duftwicken an meinen häßlichen Maschendrahtzaun gestetzt. Natürlich habe ich sie zu spät vorgezogen und entsprechend spät haben sie geblüht. Aber das Experiment ist geglückt und nächstes Jahr wird es wiederholt.
Was ich aber heute beobachtet habe, hat mich dann doch schon erstaunt, mehr noch erfreut. Eine große blaue Holzbiene kroch in die Blüten. Diese Biene habe ich hier noch nie gesehen. Holzbienen werden in Deutschland in der Roten Liste gefährdeter Arten auf der Vorwarnliste geführt (Kategorie V), denn sie brauchen viel Wärme und nisten in Totholz. Beides findet sich im Garten, wenn auch nicht in großem Maße. Vielleicht wohnen sie ja auch in einem meiner verschiedenen Insektenhotels.

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Gnitzenalarm

GnitzeSie sind (gefühlt) überall und stechen wie die Wilden. Offenbar hungern sie seit dem Frühjahr. Sie stürzen sich auf Mensch und Tier. Und übertragen Krankheiten. Und führen zu unerträglichem Juckreiz.

Gnitzen, Gnitten oder Bartmücken sind eigentlich Pflanzensauger, die Weibchen aber saugen Blut und übertragen dabei auch Krankheiten wie die Blauzungenkrankheit bei Schafen und die Pferdepest bei Pferden.

Der Biss der stechenden Plagegeister ruft Quaddeln und Schwellungen hervor. Schützen kann man sich im freien kaum die Biester klettern sogar unter die Kleidung, aber in geschlossenen Räumen ist man – anders als bei den Stechmücken, vor ihnen sicher. Vor allem im Herbst und gegen Abend sind sie besonders aktiv. Grauenhaftes Viehzeug.

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InsektenhotelDas Insektenhotel ist schon ziemlich ausgebucht. Aber noch immer kommen die kleinen roten Mauerbienchen, um eine Wohnung für ihren Nachwuchs zu suchen. Die kleinen pelzigen Tierchen sind sehr häufige Gäste im Garten und ich möchte sie dort auch gerne halten.
Die rote Mauerbiene ist der Hoffnungsträger der Obstbauern. Da der Honigbienenbestand aus verschiedenen Gründen rückläufig ist, hat man in der roten Mauerbiene einen Ersatz gefunden. Sie gilt als robust, anpassungsfähig und leicht zu vermehren und bestäubt – wie die Honigbiene – auch Obstbäume.

Wer aber die kleineren Brutgänge besucht, weiß ich nicht. Sie sind einfach plötzlich verschlossen ohne dass ich vorher etwas beobachten konnte.

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