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Die Pfingstrosen blühen

Pfingstrose

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Seit Pfingsten blühen die Pfingstrosen. Fünf Stück habe ich mittlerweile, vier haben geblüht, die fünfte ist noch zu jung. Sie war ein Mitleidskauf, denn sie drohte beim Discounter zu vertrocknen.
Und einen Sämling habe ich gehabt, der aber aus mir unerklärlichen Gründen einfach eingetrocknet ist.
Aber nur eine der Pfingstrosen bringt überhaupt Samen hervor, die anderen scheinen steril zu sein. Die Samen reifen auch nicht jedes Jahr aus.

Zwei neue Rosen habe ich gesetzt als Ersatz für zwei, die schon in den letzten Jahren nicht mehr wollten. Jacques Cartier ist eine davon. Damit liebäugele ich schon seit Jahren.

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Crown Princess Margaret of Denmark

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Noch nicht alle, aber die meisten sind voll aufgeblüht. Ich wünschte, ich könnte den Duft einfangen und mitschicken.

Leider knabbert die Larve der Rosenblattwespe an einigen Blättern, besonders betroffen sind die beiden Kletterrosen Mme A. Meilland und Laguna. Ich sammle ab, was ich nur kann, aber ich erwische bestimmt nur einen kleinen Teil davon. Spritzen mag ich nicht, also muss die Rose damit leben.

Auch die Päonien stehen in den Startlöchern. Beim Nachbarn blühen sie schon. Aber meine sind echte Pfingstrosen, zur Zeit wäre eine Blüte einfach zu früh.

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Es gibt soviel zu tun. Die Beete müssen abgeräumt werden, aber zu allererst müssen die ersten Kübelpflanzen nach drinnen in ihr Winterquartier. Die Hibisken (ist das wirklich die Mehrzahl von Hibiskus?) zuerst. Obwohl sie noch so schön blühen. Alle anderen halten ein paar Frostgrade aus. Der Rasen ist zum letzten mal gemäht, die Päonien habe ich locker zusammengebunden. Nur eine, meine Sarah Bernard, hatte sich eine Pilzkrankheit zugezogen. Die habe ich zurückgeschnitten. Den Kompost muss ich auch noch umsetzen, das mache ich jeden Herbst. Im Frühjahr ist er dann reif und wird über die Beete verteilt.

Es blüht leider nicht mehr viel, New Dawn hat noch eine Blüte und viele Knospen und – wie jedes Jahr – Maiden’s Blush ist wieder herbstaktiv, sie produziert eine Blüte nach der nächsten. Die Staudensonnenblumen, die Astern und die Fetthenne sind die einzigen, sie noch reichen Blütenschmuck zeigen.

Die Ausläufer von Rosa Gallica Officinalis Versicolor muss ich noch ausgraben. Das wird eine Heidenarbeit, aber es muss sein. Sie wühlt sich so langsam durch den Garten und erobert immer neue Reviere. Ausserdem möchte ich einen Abkömmling verschenken.

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Endlich ist es richtig Sommer. Obwohl, zumindest hier bei uns, hat es garnicht so viel geregnet. Aber die Sonne hat sich eben auch nicht so häufig gezeigt, wie im letzten Jahr. Das schont die Wasserrechnung.

Der Rasen wächst, als ob er dafür bezahlt würde. Und die Rosen bereiten sich auf die zweite Blüte vor. Die fällt diesmal sehr reichlich aus, denn die erste hat unter den vielen Blattläusen stark gelitten.

Dieses Jahr – pünktlich zu Pfingsten – hat meine fünfjährige Päonie zum ersten Mal geblüht. Vier riesengroße blassrosa Blüten hat sie hervorgebracht. Die Nachbarn haben die Thuja gefällt, die ihr bis jetzt viel Licht weggenommen haben, jetzt erst fühlt sie sich wirklich wohl.

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Der Regen hat allen gut getan. Plötzlich keimt und spriesst es an allen Ecken. Die Rosen zeigen die ersten – klitzekleinen – Knospen, auch Climbing Mme A. Meilland. Sie ist groß geworden, im Vergleich zu letzten Jahr, so ungefähr 80 cm hoch. Aber das sie eine Kletterrose werden will, kann ich beim besten Willen nicht erkennen.

Die beiden Neupflanzungen “Sebastian Kneipp” und die “Königin der Rosen” lassen sich Zeit mit dem Wachsen.

Nächste Woche werde ich mich mal um Tomatensetzlinge kümmern. Ich ziehe schon seit drei Jahren keine mehr vor, es wird einfach zu eng auf der Fensterbank und ein Gewächshaus habe ich nicht.
Und Rasenmähen ist angesagt, zum ersten Mal in diesem Jahr.

Vor drei Jahren habe ich eine Päonie gepflanzt, die dieses Jahr zum ersten Male eine Knospe angesetzt hat. Man hatte mir gesagt, das sie sich Zeit nehmen, aber drei Jahre … Und es ist auch nur eine. Sie übertreibt es nicht.

@ yoda: Vielen Dank für den Tipp mit den Bierfallen. Meine Bedenken sind nur zwei:
1. Wie verhindere ich, dass die Schnecken der gesamten Nachbarschaft (in der Nähe ist ein schönes feuchtes Bachtal) sich zu mir und meinem Bier aufmachen?

2. Wie hindere ich meinen Hund daran, das Bier zu saufen? Das steht ganz oben auf der Liste seiner Lieblingsgetränke.

Das mit den Tomatenblättern kann ich nicht so glauben, bei mir haben sie auch schon Tomaten abgefressen.
Aber dieses Jahr ist es -toi, toi, toi – nicht so schlimm, daran war sicher die Trockenkeit schuld.

@ longstocking: Ja,ja, das Küchenmesser ist auch eine Methode, irgendwann ertappe ich mich auch bei Mordgelüsten. In manchen Jahren ist es zu schlimm.

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