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Die erste Rose blüht

dunkelrote Rose

Dieses Jahr war sie die erste

Wie sie heisst? Ich weiss es nicht. Sie war schon vor mir da. Ich habe sie nur umgesetzt. Sie stand ursprünglich an einem eher schattigen Platz hinter dem Haus, blühte unverdrossen und litt ab August unter Mehltau.

Jetzt steht sie sonnig vor dem Haus, und der Mehltau gehört der Vergangenheit an. Die erste Blüte ist sehr dunkelrot, samtartig. Die zweite Blüte fällt heller aus.

Die Rose wird nicht sehr hoch, nur ca. 50 cm und das in einem Lehm-/Tongemisch, in dem die meisten Rosen Höchstmaße erreichen. Der Duft ist schwach, aber vorhanden. Vielleicht hat ja jemand eine Ahnung, um welche Rose es sich handeln könnte. Ich schätze ihr Alter auf etwa 30 bis 40 Jahre.

Clematis

Clematis

Ebenfalls in Blüte steht die Clematis, die ich letztes Jar gesetzt habe, damit sie in die Kletterrose Laguna hineinwächst. Laguna ist aber noch nicht soweit, sie hat zwar viele Knospen, sie sich aber wohl erst frühestens in vierzehn Tagen öffnen.

Der Winter war lang und vergleichsweise hart, trotzdem hat es bei den Rosen keine Ausfälle gegeben. Nur mein Rosmarinstrauch sieht sehr mitgenommen aus. Ich hoffe, er erholt sich wieder. Er hat geblüht, aber er treibt keine frischen Triebe.


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Der Boden ist trocken und es regnet zu wenig. Den Tiefwurzlern wie Rosen macht das wenig aus, auch die Zwiebelblüher zeigen sich wenig beeindrückt. Aber alles andere leidet.

Meine Rosen haben den Winter gut überstanden, sogar eine meiner Gloria Dei, die ich schon fast aufgegeben hatte, so stark war sie zurückgefroren, treibt kräftig aus und macht sogar einen Ausläufer. Auch die beiden im Herbst umgesetzten Rosen, Sebastian Kneipp und die Kronprinzessin Margarete von Dänemark entwickeln sich gut. Beide mussten umgesetzt werden, weil sie für ihren alten Standort einfach zu groß waren. Irgendwie werden bei mirr die Rosen viel größer als in den Katalogen angegeben. Beide können sich jetzt am Rosenbogen austoben.

Nicht gut hat der Rosmarin den Winter überstanden. Viele Triebe sind tot, aber die übriggebliebenen blühen. Ich hoffe, dass er vielleicht auch aus dem alten Holz wieder austreibt. Ich weiss ja, dass Rosmarin nicht wirklich winterfest ist und der letzte Winter war lang und ziemlich kalt. Auf jeden Fall werde ich aus den frischen Trieben Ableger ziehen und diese Ableger im Winter ins Haus holen.

Der neue Garten, die frühere Mülldeponie, sieht mittlerweile ganz manierlich aus, macht aber schon noch viel Arbeit und braucht dringend Regen. Womit wir wieder am Anfang des Beitrags wären.

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blühender Rosmarin

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Der Winter war hart und lang und jetzt ist es an der Zeit, eine Bestandsaufnahme zu machen.
Der Oleander ist hin. Ich weiss, ich habe ihn zu spät ins Haus geholt, auch einige Lavendelpflanzen haben nicht überlebt. Warum auch immer. Lavender gilt doch als frosthart. Das ist aber nicht weiter tragisch, Lavendel samt aus und ich ziehe einfach ein paar nach. Sie sehen als Rosenbegleiter so schön aus.

Erstaunlicherweise hat der Rosmarin den Winter überstanden und blüht jetzt. Er wächst zu Füßen meiner Mme. A. Meilland und steht so vergleichsweise trocken. Wahrscheinlich hat ihn das über den Winter gerettet, denn Nässe kann Rosmarin überhaupt nicht vertragen, Kälte bis zu einem gewissen Grade schon. Oder habe ich vielleicht eine (seltene) frostharte Sorte erwischt? Beim Discounter?

Auch die eigentlich nicht winterharten Montbretien treiben aus. Sie stehen jetzt im 4. Jahr im Garten und ich habe sie noch nie im Herbst ausgegraben. Auch Winterschutz hatten sie keinen. Also auch Montbretien sind wohl bis zu einem gewissen Grade winterhart.
Mir gefallen sie, obwohl sie schrecklich wuchern. Aber im Spätsommer sind sie so ein schöner Farbfleck.

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Kalt, aber langsam gewinnt die Sonne mehr Kraft. Der Garten liegt immer noch unter einer dünnen Schneedecke. Ab heute nacht soll es wärmer werden, mit Schneefällen, die dann von Regen abgelöst werden. Hoffentlich hat der Rosmarin diese Frostperiode überstanden. Ich habe ihn gut abgedeckt, aber er ist nun mal nur bedingt winterhart.

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