Malerrosen

Knospe von Marc Chagall
Knospe von Marc Chagall
Vor ein paar Monaten ist eine neue Malerrose bei mir eingezogen, und zwar die Marc Chagall. Die zweite Malerrose, die Zisterzienserrose habe ich ja schon seit einiger Zeit. Beide stammen von dem französischen Züchter Delbard und wirken, als ob die Natur bei diesen Rosenzüchtungen farbige Streifen auf die Blütenblätter gemalt hätte, die je nach Lichteinstrahlung immer neue Bilder ergeben. Viele von diesen Malerrosen tragen auch die Namen berühmter Maler.

Allerdings ist ihre Pflege ist nicht ganz einfach. Ursprünglich hatte ich die Zisterzienserrose ins Beet gepflanzt, aber dort kümmerte sie. Erst seit ich ihr einen Kübel spendiert habe, blüht sie in voller Schönheit bis in den Spätherbst hinein. Auch der sporadisch auftretende Sternrußtau lässt sich so leichter bekämpfen.

Marc Chagall ist deshalb seit ihrem Einzug sozusagen zwischengelagert in einem alten Kübel und blüht dort sehr schön. Auch jetzt im Oktober ist sie noch voller Knospen. Aber – ganz ehrlich – auf der Terrasse möchte ich doch zur Hinguckerrose auch eine Pflanzbox haben, die auch ein Hingucker ist.

Wie viele der sogenannten Malerrosen ist auch Marc Chagall anspruchsvoll. Sie braucht viel Sonne, möglichst wenig Regen im Sommer, gute Rosenerde, gute Belüftung der Blätter, einen optimalen Standort. Deshalb kultiviere ich sie in einer Pflanzbox, die ich dort platzieren kann, wo der Standort optimal ist. Im Sommer spritze ich die Blätter mit Schachtelhalmbrühe zur Stärkung der Zellen, die dann den Sternrußtau besser abwehren können. Auch düngen mit Schachtelhalmjauche hilft, riecht aber ein paar Minuten lang ein wenig streng.

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