Oh, dieses Wetter

Normalerweise steht hier um diese Jahreszeit ein Beitrag über die Rose, die die erste Blüte zeigt. Aber dieses Jahr? Auf weiter Linie Fehlanzeige. Manche Rosen haben durchaus Knospen, einige allerdings noch nicht einmal Knospenansätze. Dazu gehört auch die Louise Odier, die sonst immer eine der ersten war. Es war einfach den ganzen April und Mai über zu kalt und zu regnerisch. Auch die Rosenkäfer, die sonst immer mit den ersten Rosenblüten ihre Flugzeit beginnen, haben sich noch nicht sehen lassen.

Auch die Pfingstrosen, die sonst pünktlich zu Pfingsten starten, zeigen nur kleine Knospen, sogar die frühblühende Pink Hawaian wird wohl erst nach Pfingsten im Juni ihre Blütezeit beginnen.
Wer hätte das gedacht, nachdem uns der Frühling letztes Jahr mit traumhaftem Wetter verwöhnt hatte.

Die Rosen sind geschnitten

Forsythie
bluhende Forsythie
Die Forsythienblüte ist fast vorbei, nur wegen der kühlen Temperaturen halten sich die Blüten länger als sonst. Aber es ist immer noch laut Wetterbericht zu kühl für die Jahreszeit. Die Temperaturen sind auch in der Sonne nicht einmal zweistellig, sondern dümpeln so um 5 Grad herum. Und das im wärmeverwöhnten Südwesten. Wer hätte gedacht, dass nach einer reihe von warmen Wintern noch einmal eine solche Kälte kommt, die auch noch in den April andauert.

Frohe Weihnachten

Holly
Ein frohes Fest

Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünsche ich allen Leserinnen und Lesern. Möge das neue Jahr uns allen ein wenig Erleichterung bieten und vor allem viel Gesundheit, damit wir unsere Lieben wieder in den Arm nehmen dürfen.

Hundstage

Es ist heiss, heiss und trocken. Der Rasen ist braun, die Hortensien vertrocknen … Die Natur braucht Wasser, ich brauche Schatten. Die Terrasse liegt nach Süden, morgens spendet die Hemlocktanne der Nachbarn ein wenig Schatten, dann aber gibt es Sonne pur, bis zum Sonnenuntergang. Nun ja, wir haben Hundstage. Hundstage sind nicht die Tage, an denen Hunde regungslos im Schatten liegen (obwohl, das tun sie auch), sondern die Tage im Sternbild des Hundes zwischen dem 23. Juli bis zum 23. August . Und die bringen regelmäßig große Hitze. So auch dieses Jahr.

Der Sonnenschirm auf der Terrasse reicht nur für eine Person, zu zweit wird es schon zu eng. Schon lange denke ich über eine vernünftige Beschattung nach, was ich dann regelmäßig im Herbst wieder vergesse. Aber neulich bin ich über einen Terrassenbeschattungs Shop beim Surfen im Internet gestolpert, der ein paar vernünftige Lösungen vorstellt. Das wäre eine Möglichkeit.

Die andere Lösung wäre eine Pergola, über die ich den Wein (Sorte Romulus – sehr schmackhaft) leiten könnte, der vor der Terrasse wächst. Ein paar stabile Kletterdrähte könnten die Last der langen Triebe aufnehmen. Und die Weinblätter sind groß genug, um Schatten zu spenden. Kann ich mir gut vorstellen.

Noch eine Möglichkeit ist ein Sonnensegel. Luftig, flexibel, leicht zu montieren. Aber ich frage mich, ob so ein Sonnensegel auch den Winter und Stürme übersteht oder ob es dann demontiert werden muss. Was ist bei Regen? Verhält sich ein Sonnensegel wie das Vordach von meinem Zelt?

In den südlichen Ländern kommen auch Sprühnebler zum Einsatz. Dieses für uns eher exotische Prinzip funktioniert mit Wasser, das mit hohem Druck durch Düsen gepresst wird. So entsteht ein sehr feiner Wassernebel. Die Tropfen sind so fein, dass sie von der Sonne in Dampf umgewandelt werden. Durch diese Umwandlung wird der Umgebung Energie in Form von Wärme entzogen. Die kalte Luft „fällt” nach unten und tauscht sich mit der wärmeren Luft am Boden aus, so dass die Temperaturen im Bodenbereich um ein paar Grad sinken. Das scheint mir zwar etwas exotisch, ist aber sicher auch eine Möglichkeit.

Aber wahrscheinlich wird es nach den Hundstagen deutlich kühler und ich vergesse alles wieder – bis zu den nächsten Hundstagen.

Alba Rosen

Maiden's Blush
Maiden’s Blush
Zwei Sorten werden unterschieden: nämlich die ursprünglichen Albarosen wie Alba Suaveolens, Rosa Alba Maxima, Maidens Blush und die Alba-Hybriden.

Alle Albarosen ähneln sich im Wuchs, sie bilden lange Triebe, die zuerst aufrecht stehen und dann auseinanderfallen. Die Triebe selber sind stark bestachelt (z. B. Maidens Blush), es gibt aber auch einige fast stachellose Exemplare. Alle Albarosen sind extrem winterhart.
Auffällig ist das blaugrüne Laub der Albarosen, 5-7 blätterig, oval länglich mit Spitze, teils mit deutlichen Blattnerven ,gesägten Blatträndern. Die meisten Albarosen sind einmalblühend, allerdings blüht meine Maidens Blush im Oktober regelmäßig noch einmal. Die Blüten sind weiß, creme, hell und dunkelrosa, aber nie rot oder purpur. Es gibt ungefüllte, halbgefüllte und gefüllte Sorten, aber alle zeichnen sich durch guten Duft aus.
Alba-Rosen gehören zu den widerstandsfähigsten Rosen, benötigen nur sehr wenig Pflege und gedeihen auch an schwierigen Standorten. Mit halbschattigen Standorten kommen sie besser zurecht als manch andere Rosen. Sie sind fast vollkommen resistent gegen Krankheiten und benötigen kaum einen Rückschnitt, brauchen aber viel Platz im Garten.

Die Weiße Rose ist eine der ältesten Gartenrosen und wurde schon zur Zeit der Griechen und Römer kultiviert.Im 14. Jahrhundert wurde die Albarose als White Rose of York im Wappen des englischen House of York zur Zeit der Rosenkriege berühmt.

in meinem Garten

Was im Sommer zu tun ist:
Rosenpflege im Sommer

 

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