Freitagsfüller


1. Wann wird es endlich regnen.

2. An die Trockenheit dieses Sommers werde ich mich noch lange erinnern.

3. Ich könnte mal wieder wandern gehen, aber dazu muss es ein wenig kühler werden.

4. Ich giesse jeden Abend, egal wie müde ich bin..

5. Zum ersten Mal giesse ich auch die alten Hortensien .

6. Mein Rezept für Pesto ist besonders beliebt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Couch, morgen habe ich geplant, zu grillen und Sonntag möchte ich Regen!

Freitagsfüller

Was ist der Freitagsfüller? Barbara von Scrapimpulse gibt Textimpulse vor, die jeder nach Belieben ausfüllen kann. Und so entsteht eine kleine Geschichte. Ich fand die Idee ganz spannend und habe dann zum ersten Mal mitgemacht. Und hier ist es:

1. Jetzt gibt es mal wieder Sonne satt.

2. Die wenigen Johannisbeeren, die mein kleiner Strauch trug, konnte ich nicht einmal probieren, weil die Vögel alles weggefuttert haben.

3. Ein Hauch von Rosenduft liegt schon frühmorgens in der Luft .

4. Ich war schon länger nicht auf auf Facebook, das muss sich ändern.

5. Mir persönlich schmeckt schmeckt meine selbstgekochte Marmelade besser als als die gekaufte. .

6. Giessen tue ich zuverlässig, auch und besonders bei Urlaubern.

7. Was das Wochenende angeht, ich freue mich auf das Spiel um den dritten Platz , morgen habe ich geplant, mal nichts zu tun und Sonntag möchte ich eine kleine Wanderung machen. !

Blaue Rosen? Gibt es nicht

Veilchenblau

blaue Rose
Meine blaue Rose
Neulich war ich – mal wieder – im Wildrosengarten in Zweibrücken. Und dort wächst an einer Mauer „Veilchenblau“, eine wunderschöne, reich blühende Ramblerrose mit zartem Duft. In Gedanken habe ich schon einen Platz für sie gesucht, eine geeignete Mauer habe ich nicht, sie müsste am Zaun wachsen. Aber wer dieses Gartentagebuch schon länger liest, weiss, das mein Zaun schon sehr lange steht und nicht mehr der stabilste ist. Ich weiss ja, ich muss was tun. Ich werde mich mal einem Zaun Shop informieren, welche Möglichkeiten es gibt. Der Zaun soll ja schliesslich nicht nur Sicherheit und Schutz bieten, sondern auch noch gut aussehen und eine Stütze für Ramblerrosen sein.

Blau durch Gentechnik

Aber zurück zum Thema „Blaue Rosen“. Ganz ehrlich, richtig blau ist „Veilchenblau“ natürlich nicht, eher Fliederfarben/Violett. Rosen können gar nicht blau sein, ihnen fehlt das Gen, um blaue Blüten zu bilden. Mit moderner Gentechnik ist ja einiges möglich, und ich kann mir vorstellen, dass es in näherer Zukunft auch blaue Rosen geben wird. Vielleicht mit einem Gen des Eisenhuts? Mittlerweise sind Unternehmen dabei, genau das zu tun, nämlich Gene von blaublühenden Pflanzen in die Rose einzuschleusen, aber bis jetzt ohne großen Erfolg. Die australische Firma Florigene hat eine (fast) blaue Rose entwickelt. Seit 2009 gibt es „Applause„, eine genmanipulierte Rose, die allerdings auch nur blauviolette Blüten bildet.Auf dem asiatischen Mark ist sie zugelassen und ein großer Erfolg trotz eines hohen Preises.
Die blaue Rose steht – zumindest in Japan – für vollkommene und lebenslange Liebe. Sie ist also eine Hochzeitsrose und findet sich in Brautsträußchen und Hochzeitsgestecken.
Viele Europäer stehen allerdings der Gentechnik eher skeptisch gegenüber, aber trotzdem gibt es auch hier eine Nachfrage nach blauen Rosen.

Wie bekommt man denn nur eine blaue Rose?

Ganz einfach, das habe ich als Kind schon in der Schule gelernt, allerdings war unser Forschungsobjekt eine Tulpe. Man nimmt eine reinweisse Rose und füllt die Vase mit blauer Tinte oder blauer Lebensmittelfarbe. Nach einiger Zeit färbt sich die Rose blau. Man kann natürlich auch Photoshop aufrufen.
Wer daran Spaß hat, kann es ja mal selber versuchen.

Der Rosenkäfer ist wieder da

Rosenkäfer
der große Rosenkäfer
Wie schon im letzten Jahr nagt der große Rosenkäfer an meinen Rosenblüte, aber der Schaden hält sich wirklich in Grenzen. Aufmerksam bin ich geworden, als ein dicker Käfer mit lautem Gebrumm gegen meinen Kopf knallte und aussah, als ob er das Fliegen erst noch lernen müsste. Anschliessend plumpste er in mein Hochbeet, wahrscheinlich , um sich zu erholen.

Anders als der Name Rosenkäfer andeutet, besucht er nicht nur Rosen, sondern auch die Blüten von Holunder, Weißdorn, Hartriegel und Co. Und er mag faules Obst und auch Pflanzensaft, der aus Wunden tropft.

Die Larven des Rosenkäfers leben im Kompost und tragen dort zur Humusbildung bei, aber auch an faulem Holz und ernähren sich von Pflanzenresten. Im meinem Kompost leben Engerlingähnliche Larven, vielleicht sind es ja die des Rosenkäfers.

Rosenkäfer haben eine Größe von ca. 1cm und glänzen grünlich, zumindest das Exemplar in meinem Garten.Im Jahr 2000 wurde der Rosenkäfer zum „Käfer des Jahres“ ernannt. Dadurch wollte man darauf aufmerksam machen, dass dieser Käfer in mehreren deutschen Bundesländern als „vom Aussterben bedroht“ oder stark gefährdet eingestuft ist. In Anlage 1 zur Bundesartenschutzverordnung wird die Art als „streng geschützter Käfer“ geführt.

Rosensträuße binden

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Mit freundlicher Unterstützung von Kaiser+Kraft
Die meisten Rosen in meinem Garten haben eher kurze Stiele, eignen sich deshalb nur für kleine Vasen oder eine Schale, in der die Blüten schwimmen können. Aber einige sind dabei, die sich auch für etwas größere Sträuße eignen. Die bekannteste Rose für Rosensträuße ist sicherlich die Baccara, eine tiefrote Teehybride, die 1954 von Francis Meilland gezüchtet wurde. Sie ist heute zwar nur noch wenig im Handel zu finden, aber blüht noch in vielen Gärten. Die Baccara kombiniert man am besten mit weissblühenden Margariten, Schleierkraut oder auch ganz klassisch mit Efeu. Aber da gibt es keine Regeln, erlaubt ist, was gefällt.
Was brauche ich für einen schönen Blumenstrauß?
In erster Linie natürlich langstielige Rosen in der Farbe der Wahl, was der Garten oder der Blumenhändler so hergibt. Und natürlich eine große Vase in schlichter Farbe. Da ist die Auswahl immens, eine schöne Vase bringt die Rosen erst richtig zur Geltung, zumal wenn dadurch sowohl der Strauß als auch der Raum gut zur Geltung kommt. Mir persönlich gefallen hohe Glasvasen, aber für einen Rosenstrauß sind weisse, hohe, schlanke Vasen auch sehr schön.
Zum zweiten braucht man eine scharfe Rosenschere, wer keine hat, eine scharfe Haushaltsschere tut es auch
Zum dritten ein scharfes Küchenmesser. Ausserdem noch Blumenband, Begleitpflanzen wie oben erwähnt.
Die Stielenden der Rosen werden mit dem Messer von Blätter und Dornen befreit. Der Teil des Straußes, der nachher im Wasser steht, sollte keine Pflanzenreste enthalten. Diese würden später eine Bakterienentwicklung hervorrufen und den Strauß schnell verblühen lassen.
Nun kann man mit dem Binden beginnen. Im Zentrum des Strausses ist die Rose mit der größten Blüte. Nun steckt man abwechselnd immer eine neue Blume und Blattwerk zur Auflockerung spiralförmig zusammen. Die Blumen werden idealerweise immer zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten. Wenn der Strauß seine optimale Größe erreicht hat, können jetzt noch kleine Fehler ausgemerzt werden. Der Mittelpunkt des Straußes sollte auch auch die höchste Stelle sein.
Jetzt werden alle Blumenstiele mit der Rosenschere auf die gleiche Länge gekürzt und die Enden schräg angeschnitten. Das ganze wird mit Blumenband fixiert und in eine Vase mit frischem Wasser gegeben.
Übrigens: Duftrosen duften auch in der Vase.

in meinem Garten

Was im Sommer zu tun ist:
Rosenpflege im Sommer