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Dritte

Crown Princess Margareta
Crown Princess Margareta of Denmark
Die dritte Rose, die ihre Blüten vor dem Juni, dem Rosenmonat, öffnet, ist „Crown Princess Margareta of Denmark„. Sie wächst am Zaun, (eine zweite wächst am Rosenbogen, blüht aber noch nicht) blüht zuverlässig bis zum Frost und duftet stark.
Dieses Jahr soll sie von Duftnesseln begleitet werden, um ihre doch etwas kahlen Beine zu verdecken und hoffentlich auch ein paar Insekten anlocken. Hoffentlich kommen die Duftnesseln auch gut über die kalte Jahreszeit, denn sie mögen unsere eher feuchten Winter gar nicht. Ich werde das Pflanzloch mit ein bisschen Sand abmagern und ein paar Steine zur Dränage dazugeben. Mal schauen, vielleicht klappt es ja.

Terrassenbau

Terrassenplanung

Nein, ich bin nicht unter die Terrassenbauer gegangen, das überlasse ich lieber den Fachleuten. Aber Terrassen gestalten und planen ist ein kleines Hobby von mir. Eine liebe Freundin möchte ihre Terrasse, die schon ziemlich in die Jahre gekommen ist, umbauen und umgestalten. Das Problem dabei: die Terrasse stützt auch gleichzeitig den Hang und das ist Sache einer Fachfirma wie z.B. Grossmann-Baugesellschaft , ich kümmere mich dann um den Rest.

Rosa Rugosa
Rosa Rugosa
Als Sichtschutz zum Nachbarn hatten wir uns eine mittelhohe Rosenhecke vorgestellt. Gut, Rosen sind nicht immergrün, aber im Winter sitzt niemand auf der Terrasse und einige Rosen sind durchaus schnittverträglich. Ich habe mir eine breite Hecke (Platz ist mehr als genug) aus Rugosarosen vorgestellt in verschiedenen Farben, die im Herbst leuchtendgelbes Laub tragen, das lange am Strauch bleibt. Um die Ausläuferbildung der Rosenhecke zu unterbinden, müssen die Rosen in einen nach unten offenen Betonkasten gesetzt werden, auch das ist Sache der Baufirma.

Warum Rugosa Rosen als Hecke?

Die Rosa rugosa (Kartoffelrose, Apfelrose) ist eine robuste Rosenart, die sich hervorragend als Hecke eignet. Die Blüten ( rosa. rot oder weiss) sind ein Insektenmagnet. Die Hagebutten sind dick und fleischig und besonders gut geeignet für Hagebutten-Marmelade oder Hagebutten-Saft und enthalten viel Vitamin C.
Die Kartoffelrose wird 1,5 bis 2 m hoch und etwa genauso breit und eignet sich deshalb gut zum Anlegen einer Hecke. Der Rückschnitt der Kartoffelrose erfolgt am besten im März, also nach der Frostperiode. Zudem ist die Kartoffelrose auch kaum krankheitsanfällig, wie praktisch!

Zur anderen Seite hin soll eine Pergola entstehen, mit einer kleinen Ramblerrose (zb. Open Arms) und viel Platz für verschiedene Stauden und einjährige Sommerblüher.

Beschattung

Dazu kommt natürlich noch die Frage der Beschattung im Sommer- Die Terrasse liegt von ca. 11 Uhr morgens in der Sonne. hat also eine klare Süd-West Ausrichtung. Das ist fantastisch im Frühjahr und im Herbst, aber leider unerträglich im Sommer. Nur Frühaufsteher können dort noch frühstücken, der Sonntagskaffee muss allerdings dann drinnen stattfinden. Meine Freundin hatte an eine Solarmarkise gedacht, die sich bei Bedarf vollautomatisch ausrollt. So ein System lässt sich auch mit einem Windsensor verbinden. Der Vorteil ist, dass kein Strom verbraucht wird und das Verlegen von Stromleitungen entfällt. Nachteil ist der höhere Anschaffungspreis. Aber da sind unsere Überlegungen noch nicht abgeschlossen.

Als Belag haben wir uns Holzfliesen vorgestellt aus robustem Robinienholz. Robinienholz ist hoch belastbar und abriebfest. Dazu kommt eine gute Ökobilanz.

Wie ich schon sagte, unsere Planungen sind noch nicht abgeschlossen, aber ich freue mich schon auf die neue Terrasse, die mit einem Terrassenfest eingeweiht werden soll. Ich bin schon eingeladen.

Langsam wird es Frühling

Schneegloeckchen
Die ersten Schneeglöckchen
Die Temperaturen sind schon recht frühlingshaft, der Rest allerdings noch nicht so. Der Himmel ist grau, es nieselt bzw. regnet heftig, die Sonne macht sich rar. Aber die ersten Zwiebelblüher sind da, die Schneeglöckchen. Alle anderen zeigen ganz vorsichtig ihre Blätterspitzen. Aber morgens merkt man den kommenden Frühling. Es wird deutlich früher hell und die Vögel singen wieder. Und zwar richtig kräftig. Ich kann dann mal so langsam die Futterstellen wegräumen und statt dessen die Badewannen für Vögel, auch Vogeltränken genannt, aufstellen bzw. aufhängen. Aufhängen deshalb, weil sich in meinem Garten ein paar vierfüßige Mitgärtner befinden, die sich gerne ganz leise auf Samtpfoten anschleichen können. Und man muss den Katzen ja nicht die Vögel zum Fraß vorwerfen. Deshalb hängt bei mir die Vogeltränke sicher auf dem Balkon – Katzensicher.

Im Garten steht die Tränke am besten im Halbschatten, aber nicht direkt vor einem Fenster, gegen das die Vögel fliegen können. Auch Aufkleber verhindern Unfälle nicht zuverlässig. Gebüsche, die Katzen Deckung bieten, sollten mindestens drei Meter entfernt sein. Optimal ist ein erhöhter Standort.

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  • Artikelnummer: 432-8
  • Farbe: Schiefergrau, handbemalt
  • Maße in cm (L*B*H): 30*34*11 Gewicht: 4,3 kg

Für mich ist der Balkon der optimale Standort, nicht nur wegen meiner Katzen, sondern weil sich dort die Vögel so gut beobachten lassen. Amseln, Meisen und Spatzen sind die häufigsten Besucher, aber gelegentlich kommen auch andere.
Vögel brauchen das Wasser, das gerade in der freien Landschaft und auch in unseren Siedlungen nicht ausreichend zur Verfügung steht. Sie brauchen es natürlich zum Trinken, aber auch zur Kühlung und zur Pflege ihres Federkleides. Im Sommer, nach einem kräftigen Regenguss kann man das gut beobachten, wie sich die Vögel in den Pfützen beim Baden austoben, man könnte sogar sagen amüsieren. Aber manchmal gibt es einfach zu wenig Regen wie in den letzten Sommern.

Vogeltränken kann man selber machen, es reicht schon ein großer Blumenuntersetzer, sieht aber nur nicht so schön aus. Der Handel bietet verschiedene dekorative Vogeltränken und Vogelbäder an. Wichtig ist, dass es keine glatten oder scharfen Ränder gibt, die Vögel können darauf nicht landen. Die Standfläche sollte sicher sein, damit heftige Vollbäder nicht zur Katastrophe werden. Die Größe ist eigentlich unerheblich, so zwischen 20 bis 40 cm sind ausreichend. Und wer die Tränke ganzjährig draußen lässt, sollte auf Frostfestigkeit achten.

Das Wasser muss regelmäßig erneuert werden. Vögel sind kleine Schweinchen, es fällt schon mal Kot hinein. Deshalb auch zur Verhinderung von Krankheiten muss die Tränke gut gereinigt werden und frisches Wasser nachgefüllt werden.

Rosenschutz im Winter

Richtige Sortenwahl

Im Spätherbst sind bereits deutliche Sortenunterschiede erkennbar. Manche Rosen sind nun völlig nackt und unbelaubt, oft ein Zeichen für unzureichende Gesundheit. Stark geschwächt durch die Rosenkrankheiten wie Sternrußtau und Rosenrost während der Sommermonate hatte die Rose ohne Laub keine Chance Assimilate herzustellen, die während des Winters die Wurzeln versorgen. Durch diese in jedem Sommer wiederkehrende Schwächung besteht eine große Gefahr, dass die Rose einen starken Winter nicht übersteht.
» Weitere Tipps für die Vorbereitung des Winterschutzes finden sich in diesem Artikel auf: Gartenbista.de

Rosen im Beet

Die Veredelungsstelle muss vor Frost und Austrocknen geschützt werden, dazu wird Gartenerde, Kompost oder Laub um die Triebe angehäufelt. Auch Tannenzweige leisten gute Dienste.

Rosen im Kübel

Winterschutz
Winterschutz für Kübelpflanzen
Den Kübel rundum isolieren mit Winterschutzmatten (Kokos, Jutefilz, Stroh, Noppenfolie), direkten Bodenkontakt vermeiden (Pflanzenroller, Styroporplatte), Winterschutz-Discs zu oberen Abdeckung des Topfes.

Stammrosen

Der Winterschutz für Hochststämmchen ist vergleichsweise aufwändig, da sich die frostempfindliche Veredlungsstelle am Kronenansatz befindet. Die Krone wird dann mit Winterschutzhauben aus Jute oder Kokos geschüzt, die auch die Veredlungsstelle umhüllt. Auf keinen Fall Noppenfolie oder Plastik benutzen. Spannungsrisse des Stammes vermeiden. Stamm mit Juteband, Wintervlies oder Winterschutzmatten umwickeln.

Wildrosen

Wer nicht veredelte Wildrosen sein Eigen nennt, hat es gut, die brauchen nämlich überhaupt keinen Winterschutz. Selbst wenn in eiskalten Wintern mit Nacktfrost (das ist die tief durchgefrorene Erde ohne schützende Schnee- oder Laubdecke) einige Zweige zurückfrieren, treibt die Rose unbeirrt wieder aus und blüht zuverlässig. Rosen gedeihen schliesslich auch in der russischen Taiga.
Auch die Kleinstrauchrosen, oft als Bodendeckerrosen verkauft, brauchen normalerweise keinen Winterschutz. Erstens sind sie sehr wüchsig und robust, zum zweiten sind sie im allgemeinen nicht veredelt, sondern durch Stecklinge oder Steckholz vermehrt worden.

Allgemeines

Rosen nicht jetzt im Herbst zurückschneiden, da eingekürzte Enden bei Frost leicht vertrocknen. Faustregel: Rosenschnitt erst zur Forsythienblüte im Frühjahr.
Trotz Klimawandel und milden Wintern sollte man auf Nummer Sicher gehen. Der erste Teil einer effizienten Frostschutzmaßnahme beginnt schon im Sommer: Rosen sollten nach dem 1. Juli nicht mehr mit Stickstoff gedüngt werden, damit die Triebe bis zum Herbst gut aushärten können. Außerdem ist es wichtig, dass Rosen tief genug gepflanzt werden – die Veredlungsstelle, die bei Frost besonders gefährdet ist, muss gut geschützt unter der Erdoberfläche liegen.
Wenn der Frost einzelne Rosentriebe zerstört, ist das nicht weiter dramatisch, denn Rosen sind sehr wüchsig und treiben nach einem starken Rückschnitt bis in das gesunde Holz gut wieder aus. Wichtig ist nur, dass die Veredlungsstelle nicht geschädigt wird, denn dann stirbt der gesamte veredelte Teil der Pflanze ab. Übrig bleibt nur der Wildling als ursprüngliche Veredlungsunterlage.

Sie blüht wieder

Colibri® Farbfestival®
Colibri® Farbfestival®
Colibri® Farbfestival® gehört eigentlich nicht zu meinen Lieblingsrosen, mir ist der Duft nicht stark genug und auch die Blühfreudigkeit lässt zu wünschen übrig. Aber im Augenblick ändert sich das gerade. Nachdem sie im August und September überhaupt nicht geblüht hat, verwöhnt sie uns jetzt mit spektakulären neuen Blüten. Offenbar haben die hohen Temperaturen dieses Sommers ihr gar nicht behagt.
Vielleicht gefällt ihr auch der Standort nicht. Der Nachbar hat seinen Kirschlorbeer in die Nähe gesetzt, was bis jetzt allerdings noch keine Rose gestört hat, aber vielleicht gibt es ja empfindliche Exemplare. Vielleicht habe ich sie versehentlich zu wenig gedüngt (oder zu viel). Wer weiss. Ich werde ihr in Zukunft jedenfalls viel mehr Aufmerksamkeit chenken.