Winterschwenken

Anzeige

Bei uns im Saarland wird meistens nicht gegrillt, sondern geschwenkt – und zwar ganzjährig.

Zum Ersten: Was ist Schwenken?

Zum Schwenken braucht man ein Dreibeingestell, einen sogenannten Schwenkgrill mit einer verstellbaren Kette, einen Grillrost und eine Feuerstelle, die auch selbstgebastelt sein kann. Die Feuerstelle wird im Idealfall mit Buchenholz betrieben, auf den Grill kommen Schwenker (das sind Schweinenackensteaks, die vorher eingelegt sind) oder was man auch immer grillen möchte. Das Ganze wird dann hin- und herbewegt, damit das Fleisch nicht verbrennt, aber trotzdem genug Hitze abbekommt.

Zum Zweiten: Was ist das Tolle am Schwenken?

Das Fleisch wird schonend gebraten, nimmt ein bisschen den Duft des Buchenholzes an, verbrennt nicht und entwickelt deshalb keine der schädlichen Nitrosamine. Ausserdem lässt sich Holz einfach mit Anfeuerholz entzünden und erspart so ungesunde Brandbeschleuniger.

Zum Dritten: Warum Winterschwenken?

Die Feuerstelle macht die Umgebung schön warm. Man kann Bänke herumstellen und das Feuer auch nach dem eigentlichen Grillvorgang weiter betreiben. Also deshalb wird das Ganze auch gerne bei trocken-kaltem Winterwetter im Freien betrieben.

Übrigens, unter Schwenker versteht man nicht nur den Grill, sondern auch das eingelegte Schweinenackensteak und die Person, die den Schwenker schwenkt. Alles klar?

———————
Rezept für zwei Personen:
2 Nackensteaks ohne Knochen (nicht zu mager)
1 Gemüsezwiebel, und 1-2 Schalotten
Kräuter nach Wahl gern auch frische (Thymian, Majoran, Rosmarin sollten dabei sein)
schwarzer Pfeffer, Cayennepfeffer

Fleisch trockentupfen. Zwiebeln in feine Ringe schneiden, Gewürze und Kräuter hacken und mit den Zwiebelringen vermischen. Fleisch in eine große Schüssel oder besser noch einen Steinguttopf legen und abwechselnd Zwiebel- Kräutermischung und Fleisch schichten. Das Ganze über Nacht kühl ziehen lassen.

Mehr Rezepte unter HotShots GartenKüche

2 Gedanken zu „Winterschwenken“

  1. Wir benutzen auch ausschließlich den Schwenkgrill, im Sommer und auch im Winter. Besonders an kalten Tagen kommt da rasch so was wie Lagerfeuer-Romantik auf. Und ganz besonders für Kinder ist es ein Riesenspaß, auch mal im Winter zu grillen.
    Das Grillgut schmeckt auch viel besser und brennt nicht so leicht an.
    Liebe Grüße
    Chrissy (die jetzt richtig Lust auf Grillen bekommen hat…)

  2. Wir haben uns vor zwei Wochen auch einen Schwenkgrill gekauft und sind sehr zufrieden damit. Anfangs war es zwar noch totales Neuland, aber jetzt haben wir den Dreh raus und möchten gar keinen anderen Grill mehr benutzen. Viele Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.