Langsam wird es Frühling

Schneegloeckchen
Die ersten Schneeglöckchen
Die Temperaturen sind schon recht frühlingshaft, der Rest allerdings noch nicht so. Der Himmel ist grau, es nieselt bzw. regnet heftig, die Sonne macht sich rar. Aber die ersten Zwiebelblüher sind da, die Schneeglöckchen. Alle anderen zeigen ganz vorsichtig ihre Blätterspitzen. Aber morgens merkt man den kommenden Frühling. Es wird deutlich früher hell und die Vögel singen wieder. Und zwar richtig kräftig. Ich kann dann mal so langsam die Futterstellen wegräumen und statt dessen die Badewannen für Vögel, auch Vogeltränken genannt, aufstellen bzw. aufhängen. Aufhängen deshalb, weil sich in meinem Garten ein paar vierfüßige Mitgärtner befinden, die sich gerne ganz leise auf Samtpfoten anschleichen können. Und man muss den Katzen ja nicht die Vögel zum Fraß vorwerfen. Deshalb hängt bei mir die Vogeltränke sicher auf dem Balkon – Katzensicher.

Im Garten steht die Tränke am besten im Halbschatten, aber nicht direkt vor einem Fenster, gegen das die Vögel fliegen können. Auch Aufkleber verhindern Unfälle nicht zuverlässig. Gebüsche, die Katzen Deckung bieten, sollten mindestens drei Meter entfernt sein. Optimal ist ein erhöhter Standort.

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Tiefes Kunsthandwerk Vogeltränke mit Frosch Schiefergrau, Frostsicher, Vogelbad, Stein, Garten

Tiefes Kunsthandwerk Vogeltränke mit Frosch Schiefergrau, Frostsicher, Vogelbad, Stein, Garten
  • Artikelnummer: 432-8
  • Farbe: Schiefergrau, handbemalt
  • Maße in cm (L*B*H): 30*34*11 Gewicht: 4,3 kg

Für mich ist der Balkon der optimale Standort, nicht nur wegen meiner Katzen, sondern weil sich dort die Vögel so gut beobachten lassen. Amseln, Meisen und Spatzen sind die häufigsten Besucher, aber gelegentlich kommen auch andere.
Vögel brauchen das Wasser, das gerade in der freien Landschaft und auch in unseren Siedlungen nicht ausreichend zur Verfügung steht. Sie brauchen es natürlich zum Trinken, aber auch zur Kühlung und zur Pflege ihres Federkleides. Im Sommer, nach einem kräftigen Regenguss kann man das gut beobachten, wie sich die Vögel in den Pfützen beim Baden austoben, man könnte sogar sagen amüsieren. Aber manchmal gibt es einfach zu wenig Regen wie in den letzten Sommern.

Vogeltränken kann man selber machen, es reicht schon ein großer Blumenuntersetzer, sieht aber nur nicht so schön aus. Der Handel bietet verschiedene dekorative Vogeltränken und Vogelbäder an. Wichtig ist, dass es keine glatten oder scharfen Ränder gibt, die Vögel können darauf nicht landen. Die Standfläche sollte sicher sein, damit heftige Vollbäder nicht zur Katastrophe werden. Die Größe ist eigentlich unerheblich, so zwischen 20 bis 40 cm sind ausreichend. Und wer die Tränke ganzjährig draußen lässt, sollte auf Frostfestigkeit achten.

Das Wasser muss regelmäßig erneuert werden. Vögel sind kleine Schweinchen, es fällt schon mal Kot hinein. Deshalb auch zur Verhinderung von Krankheiten muss die Tränke gut gereinigt werden und frisches Wasser nachgefüllt werden.

Hommage an David Austin

Open Arms
Ramblerrose Open Arms
Am 18. 12. 2018 starb David Austin, dessen Name mit „Englischen Rosen“ wie kein anderer verbunden ist. Er schaffte die Verbindung zwischen den öfterblühenden, aber oft wenig oder gar nicht durftenden Rosen (den Teehybriden) und den einmalblühenden, duftintensiven, winterharten alten Rosen. Damit schuf er nicht nur besonders attraktive Rosen, sondern schuf auch gleichsam eine neue Gattung, nämich die „Englischen Rosen“, die viel mehr sind als nur Rosen aus England bzw. von englischen Züchtern.
Seine erste Rose war Constance Spry, später folgten dann weitere Berühmtheiten, wie Graham Thomas, Shropshire Lass, Wife of Bath und viele andere.

Auch in meinem Garten gibt es einige, „The Pilgrim“, „Benjamin Britten“, „Summer Song“, „Open Arms“ und eine meiner Lieblingsrosen „Crown Princess Margareta of Denmark„. Sie alle zeichnen sich durch gute Gesundheit, einen überwältigenden Duft und eine besonders lange Blütezeit aus. Alles Eigenschaften, die eine echte Austin Rose auszeichnen müssen.

Anzeige: David Austin: Die Rose. Vom Zauber einer Königin

David Austin wurde für seine Verdienste als Rosenzüchter mit dem „Order of the British Empire“ und der „Victoria Medal of Honour“ ausgezeichnet. Sein Unternehmen „David Austin Roses Ltd.“ wird mittlerweile von seinem Sohn und seinem Enkel weitergeführt.

Es schneit und schneit und …

Rosenstämmchen im Schnee
Rosenstämmchen im Schnee
Es hört gar nicht mehr auf, ununterbrochen rieselt die weisse Pracht. Es sieht ja schön aus, wenn die Bäume und Pflanzen weisse Hüte tragen. Auch meine Rosen sind weiss ummantelt. Aber auf den Straßen herrscht Chaos. Der einzige, der sich richtig über den Schnee freut, ist der Hund.
Aber auch dem Garten tut der Schnee gut. Vor allem leichter Pulverschnee bietet eine schützende Wärmedecke und der Boden gibt seine Wärme nicht so schnell an die Umgebung ab. Schnee schützt so die Pflanzen vor dem gefürchteten Nacktfrost, der die Wurzeln vertrocknen lässt und stellt genügend Feuchtigkeit für den Frühling bereit. Allerdings mögen viele Pflanzen – auch die Rosen – zuviel Schnee nicht auf ihren Blättern. Leichtes Abbürsten oder abschütteln hilft.
Allerdings auf dem Rasen sollte man nicht zu viel herumlaufen, denn der durch Fußspuren verdichtete Schnee bietet eine gute Basis für verschiedene Pilzkrankheiten.

Rosenschutz im Winter

Richtige Sortenwahl

Im Spätherbst sind bereits deutliche Sortenunterschiede erkennbar. Manche Rosen sind nun völlig nackt und unbelaubt, oft ein Zeichen für unzureichende Gesundheit. Stark geschwächt durch die Rosenkrankheiten wie Sternrußtau und Rosenrost während der Sommermonate hatte die Rose ohne Laub keine Chance Assimilate herzustellen, die während des Winters die Wurzeln versorgen. Durch diese in jedem Sommer wiederkehrende Schwächung besteht eine große Gefahr, dass die Rose einen starken Winter nicht übersteht.
» Weitere Tipps für die Vorbereitung des Winterschutzes finden sich in diesem Artikel auf: Gartenbista.de

Rosen im Beet

Die Veredelungsstelle muss vor Frost und Austrocknen geschützt werden, dazu wird Gartenerde, Kompost oder Laub um die Triebe angehäufelt. Auch Tannenzweige leisten gute Dienste.

Rosen im Kübel

Winterschutz
Winterschutz für Kübelpflanzen
Den Kübel rundum isolieren mit Winterschutzmatten (Kokos, Jutefilz, Stroh, Noppenfolie), direkten Bodenkontakt vermeiden (Pflanzenroller, Styroporplatte), Winterschutz-Discs zu oberen Abdeckung des Topfes.

Stammrosen

Der Winterschutz für Hochststämmchen ist vergleichsweise aufwändig, da sich die frostempfindliche Veredlungsstelle am Kronenansatz befindet. Die Krone wird dann mit Winterschutzhauben aus Jute oder Kokos geschüzt, die auch die Veredlungsstelle umhüllt. Auf keinen Fall Noppenfolie oder Plastik benutzen. Spannungsrisse des Stammes vermeiden. Stamm mit Juteband, Wintervlies oder Winterschutzmatten umwickeln.

Wildrosen

Wer nicht veredelte Wildrosen sein Eigen nennt, hat es gut, die brauchen nämlich überhaupt keinen Winterschutz. Selbst wenn in eiskalten Wintern mit Nacktfrost (das ist die tief durchgefrorene Erde ohne schützende Schnee- oder Laubdecke) einige Zweige zurückfrieren, treibt die Rose unbeirrt wieder aus und blüht zuverlässig. Rosen gedeihen schliesslich auch in der russischen Taiga.
Auch die Kleinstrauchrosen, oft als Bodendeckerrosen verkauft, brauchen normalerweise keinen Winterschutz. Erstens sind sie sehr wüchsig und robust, zum zweiten sind sie im allgemeinen nicht veredelt, sondern durch Stecklinge oder Steckholz vermehrt worden.

Allgemeines

Rosen nicht jetzt im Herbst zurückschneiden, da eingekürzte Enden bei Frost leicht vertrocknen. Faustregel: Rosenschnitt erst zur Forsythienblüte im Frühjahr.
Trotz Klimawandel und milden Wintern sollte man auf Nummer Sicher gehen. Der erste Teil einer effizienten Frostschutzmaßnahme beginnt schon im Sommer: Rosen sollten nach dem 1. Juli nicht mehr mit Stickstoff gedüngt werden, damit die Triebe bis zum Herbst gut aushärten können. Außerdem ist es wichtig, dass Rosen tief genug gepflanzt werden – die Veredlungsstelle, die bei Frost besonders gefährdet ist, muss gut geschützt unter der Erdoberfläche liegen.
Wenn der Frost einzelne Rosentriebe zerstört, ist das nicht weiter dramatisch, denn Rosen sind sehr wüchsig und treiben nach einem starken Rückschnitt bis in das gesunde Holz gut wieder aus. Wichtig ist nur, dass die Veredlungsstelle nicht geschädigt wird, denn dann stirbt der gesamte veredelte Teil der Pflanze ab. Übrig bleibt nur der Wildling als ursprüngliche Veredlungsunterlage.

in meinem Garten

Was im Sommer zu tun ist:
Rosenpflege im Sommer