Archiv der Kategorie: Gartenblumen

Wurzelnackte Rosen pflanzen

HagebuttenIm Herbst werden die wurzelnackten Rosen angeboten, die jedoch oft im Vergleich zur Containerware ein Schattendasein führen. Wurzelnackte Rosen sind nicht eingetopft, und ihre Äste und Zweige sind auf ein Minimum eingekürzt.

Vorteile der Wurzelware

  • 1. Sie sind deutlich billiger
  • 2. Wenn man es richtig macht, blühen sie früher und sie sind robuster.

Wurzelware richtig pflanzen

Wurzelnackte Rosen können von Oktober bis Ende April bei frostfreiem Boden gepflanzt. Empfehlenswert sind die Monate Oktober und November. Wenn das Päckchen mit den Rosen ankommt, sollte man die Rosen erst einmal einen Tag in einen Eimer mit Wasser nach draussen stellen. Anschliessend dann ein ca. 50 cm tiefes Loch graben und unten die Erde mit der Grabegabel noch einmal zusätzlich lockern. Die Rosen hineingeben und zwar so, dass die Veredelungsstelle ca. 5 cm unter der Erde liegt. (In sehr kalten Gegenden auch etwas tiefer.) Anschliessend die Erde gut festtreten und ausgiebig wässern. Und noch einmal Erde daraufgenen und wässern.

Wichtig: Nicht düngen, keinen Kompost geben.

Das ist eine Pflegemaßnahme fürs Frühjahr.
Anschliessend in Ruhe das nächste Jahr abwarten und sich auf die Rose freuen.

Weitere Artikel zum Thema:
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» Rosen umsetzen

Dezemberrosen

Apfelrose_Hagebutten Natürlich, die Zeit der Rosenblüte ist vorbei. Auch bei den jetzigen milden Temperaturen tut sich da nichts. Aber die Wildrosen schmücken sich mit spektakulären Hagebutten, die dann im späten Winter willkommene Nahrung für Vögel sind. Auch meine Apfelrose (Weinrose, schottische Zaunrose) macht da keine Ausnahme.
Übrigens, mir gefällt der Name Apfelrose am besten, weil die Blätter so intensiv nach Apfel duften, wenn man sie reibt. Und Apfel passt so schön in die Weihnachtszeit.
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Es wird Herbst

Buddleja1aber nur langsam. Heute ist noch strahlendes Wetter, nicht mehr so brüllend heiss wie noch im August. Und es blüht noch so viel. Die Schmetterlingsflieder (Buddleja)- zwei habe ich im Hausgarten und einen weiteren im Feldgarten) schieben immer wieder neue Blüten. Einen davon habe ich gekauft, die beiden anderen sind Sämlinge. Einer davon ist blassblau, der andere fliederfarben, aber nicht so wie die Wildform. Beide Sämlinge waren einfach da. Ich habe sie einfach nur gegossen, umgetopft und im Jahr darauf standen sie bereits in voller Blüte. So einfach ist das. [DISPLAY_ACURAX_ICONS]

Der Steckling hat geblüht

Fliedersteckling
Fliedersteckling
Eigentlich sollte es ja heißen: der Steckling blüht. Aber das war vor drei Wochen. Und vor lauter Arbeit ist der Artikel nicht rechtzeitig erschienen. Aber jetzt, wo er schon fast verblüht ist, habe ich Zeit genug. Ich hatte den Steckling in einen tiefen Kübel gepflanzt, wo er offenbar recht gut gediehen ist. Auf jeden Fall wurde er jedes Jahr größer, machte Ausläufer (naja, soweit der Kübel das zugelassen hat) und wuchs und wuchs. Jetzt ist er ca. einen Meter hoch und voller Blüten.
Vor vier Jahren hab ich den Steckling gezogen, in einem Wasserglas, wo er sehr langsam Wurzeln gezogen hat. Anschließend hab ich ihn dann in den tiefen Kübel ausgepflanzt, in dem er jetzt noch immer ist. Hoffentlich braucht er nicht bald schon einen neuen Platz. Ich hab nämlich keinen. Eins weiß ich jetzt aber, der Ausläufer, der diesen Steckling hervorgebracht hat, war kein Wildling, sondern die Edelform. Der Steckling blüht in der selben Farbe wie mein alter Flieder im Garten hinter dem Haus: dunkel-lila.