Archiv der Kategorie: Tiere

Hirschkäfer

Hirschkaeferweibchen
Hirschkaeferweibchen

Im Garten wohnt ein Hirschkäfer. Ein Weibchen – und ein Männchen schwirrt auch in der Dämmerung herum. Fliegen können sie ja nicht wirklich, sie stehen in der Luft und sehen aus wie Anfänger. Aber riesengroß sie sie.
Ich frage mich, wie die beiden in meinen doch eher städtischen Garten gekommen sind? Vielleicht mit dem gestapelten Holz direkt aus dem Wald.
Ich hab mich mal im Internet ein bisschen schlau gemacht. Hirschkäfer stehen auf der roten Liste für gefährdete Tierarten, sind also richtig selten.

Und so sieht er aus.

Ein Igel

der schnarchende Igel
der schnarchende Igel
Neulich Nachts waren im Garten laute Schnarchtöne zu hören. Nun, dem muss man auf den Grund gehen, und der Grund war bald gefunden:
Ein Igel schnarchte laut unter dem Pfirsichbaum. Völlig unbekümmert, Katzen, Hunde, alles störte ihn nicht in seinem Schönheitsschlaf. Nicht mal das Blitzlichtgewitter hat ihn gestört.
Wie lange ist er schon im Garten? Es sind in der Tat vergleichsweise wenig Schnecken zu finden. Liegt es an der Kälte oder am Igel? Wie hält man ihn im Garten? Was kann ich ihm bieten? Nerven ihn die Katzen und Hunde vielleicht doch? Kann er im Laub überwintern? Ach, es wäre so schön, wenn er bleiben würde. Er war nur einmal zu sehen, dann nie wieder.

Schreckliches Wetter

HarliDabei habe ich auf dem Markt gerade Tomaten gekauft und Paprika. Auch den sehr scharfen, er passt einfach so gut zu Gulaschgerichten im Winter.

Nur, um das alles zu pflanzen, müsste ich in den Garten und es regnet Schnürsenkel.
Harlekin ist schon – unter Absingen schmutziger Lieder – aufgetaucht, und hat verlangt, dass ich den Regen abstelle. „Du kannst doch sonst alles, Dosen öffnen, Wunden heilen, trösten … Erzähl nicht, dass Du bei so einer Kleinigkeit versagst“.

Niederschmetternd, meine Autorität schmilzt sichtlich dahin.

Kraniche

Der Flug der Kraniche
Der Flug der Kraniche
Vorgestern ist wieder eine Gruppe Kraniche über uns hinweggezogen. Um 10 Uhr abends mit lautem Geschrei. Sie rasten offenbar ein paar Tage auf ihrem Weg nach Süden an den Lothringer Weihern und fliegen direkt über uns hinweg.
Einen Tag später kamen die nächsten Gruppen. Diesmal um 11 Uhr nachts, wieder mit lautem Geschrei. Ich denke, die verständigen sich so in der Dunkelheit.
Wochenende, wie schön, aber leider muss ich sonntags arbeiten. Naja, nicht so schlimm.