Ein Taubenschwänzchen

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Taubenschwänzchen
… nein, viele sind zur Zeit im Garten und auf meinem Balkon zu sehen. Sie ähneln überdimensionalen Schwebfliegen, stehen vor den Blumen, um mit ihrem langen Rüssel Nektar zu saugen. Das Taubenschwänzchen gehört zu den Schwärmern, Schmetterlingen, von denen die meisten in unseren Breiten vorkommenden Arten nachtaktiv sind. Beobachtet habe ich sie vor allem am Lavendel und an Geranien, die ja sonst als wenig attraktiv für hier lebende Insekten gelten.

Die Tiere überwintern als voll entwickelte Schmetterlinge, vertragen aber keinen Frost. Deshalb sind im Frühjahr nur wenige Exemplare zu sehen, die offenbar es geschafft haben, in einigen milden Gegenden Deutschlands geschützt zu überwintern. Die Überwinterer legen im März ihre Eier an Labkräutern ab, von denen sich später die Raupen ernähren. Gegen Mitte Juni schlüpft dann die erste neue Faltergeneration des Jahres.

Die meisten Taubenschwänzchen kommen ab April – dieses Jahr dürfte es noch später gewesen sein – aus dem Mittelmeerraum zu uns und legen erst dann ihre Eier ab. Der Nachwuchs schlüpft dann ab Juli und wandert dann auch weiter bis in den Norden Deutschlands oder sogar noch weiter. Die Tierchen sind hervorragende Flieger, die bis zu 2.000 Kilometer zurücklegen können. Leider reicht das Objektiv meiner Kamera nicht aus, um brauchbare Fotos zu machen, deshalb muss ich auf Wikipedia zurückgreifen.


Taubenschwänzchen_–_Macroglossum.stellatarum.video.ogg.360p

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