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Dezemberrosen

Apfelrose_Hagebutten Natürlich, die Zeit der Rosenblüte ist vorbei. Auch bei den jetzigen milden Temperaturen tut sich da nichts. Aber die Wildrosen schmücken sich mit spektakulären Hagebutten, die dann im späten Winter willkommene Nahrung für Vögel sind. Auch meine Apfelrose (Weinrose, schottische Zaunrose) macht da keine Ausnahme.
Übrigens, mir gefällt der Name Apfelrose am besten, weil die Blätter so intensiv nach Apfel duften, wenn man sie reibt. Und Apfel passt so schön in die Weihnachtszeit.

Erste

PiccadillyDie erste Rose blüht. Und zwar schon seit ein paar Tagen. Es ist Piccadilly, eine Schönheit, die ich von meinen Vorbesitzern übernommen habe. Wie alt dieses eine überlebende Exemplar ist ( eine zweite ging vor ein paar Jahren ein), kann ich nicht sagen. Der Veredlungsstelle nach zu urteilen, hat die Rose mindestens 20 – 30 Jahre auf dem Buckel.

Lange Zeit mickerte sie so vor sich hin, hatte Rostbefall, aber seit zwei Jahren geht es ihr immer besser, sie schiebt neue kräftige Triebe aus der Veredelung hinaus, ist gesund, auch noch im Spätsommer und blüht ohne Pause zu machen. Sie wird im Frühjahr mit einem handelsüblichen Rosendünger gedüngt, und im Frühsommer bekommt sie dann noch eine Mulchschicht aus Ackerschachtelhalm, der auf dem Grundstück mehr als reichlich vorhanden ist. Das scheint ihr zu bekommen.

Neue Gartenbepflanzung für den Frühling

rosafarbene RoseSo langsam weicht die Kälte, die Temperaturen sollen wieder ansteigen bis auf 20 Grad am Wochenende. Also findet jede freie Stunde im Garten statt. Zumindest an den Tagen, an denen es trocken ist oder nur leicht nieselt. Unkraut (pardon, unerwünschtes Begleitkraut) muss raus, abgestorbene Äste können entfernt werden und ein paar neue Blumen und Pflanzen für den Garten hab ich erworben. Ich habe nicht nur schöne Topfrosen gefunden (nur zum Verschenken), auch ein Winterschneeball hat den Weg zu mir gefunden. Und gerade dieser macht sich inzwischen hervorragend auf meiner Terrasse. Zwar trägt er in diesem Jahr kaum Blätter und auch keine Blüten, da er aus einer Kulturzucht kommt, aber für den nächsten Frühling rechne ich mit einer tollen Optik und herrlichen Blüten.

Rosen zurückgeschnitten und gestutzt

Auch meine Rosen habe ich bereits für den Frühling und Sommer vorbereitet. Abgestorbene und trockene Äste habe ich wie immer rigoros zurückgeschnitten. Das tut ihnen gut, denn damit beseitigt man auch eine Quelle für überwinternde Pilzkulturen.

Im Vergleich zu meinen Nachbarn hier ist mein Garten übrigens der mit der größten Rosendichte überhaupt. Und so langsam ist der Vorgarten mit seinen drei Kletterrosen und ca. 20 weiteren Rosen der einzige Vorgarten schlechthin. Überall machen sich Steinkulturen breit, die mir persönlich nicht so recht gefallen. Nun ja, pflegeleicht ist es ja und Geschmäcker sind halt verschieden.

Mit organischem Dünger nachhelfen

Gedüngt sind meine Rosen auch schon. Neben dem organischen Dünger aus dem Handel nutze ich dafür übrigens auch die klassische Bananenschale. Jede Schale der hier verzehrten Bananen landet so wieder im Garten – und zwar als Häcksel. Ich sammle die Schalen über ein, zwei Wochen und lasse sie gut durchtrocknen. Anschließend zerteile ich sie grob mit einem Messer und mache mir so meinen ganz eigenen Rosendünger. Bislang hat das in jedem Jahr gut geholfen und meine Rosen haben mir diese zusätzliche Pflege mit schönen Blüten, kräftigen Farben und – je nach Art – einem herrlichen Duft gedankt.

Und jetzt freue ich mich auf die Rosenblüte und bin schon sehr gespannt, welche dieses Jahr als erste eine Blüte zeigt.

Minnehaha zeigt Blüten

Minnehaha
Minnehaha
Sie ist schon eine sehr späte Rose, die Minnehaha, aber so spät, wie dieses Jahr hat sie noch nie geblüht. Und noch eine Besonderheit ist zu vermelden: zum erstem Mal ist sie Mehltaufrei. Jedes Jahr sah sie wie mit Mehl überpudert aus, nur dieses Jahr nicht. Ob das wohl die Folgen des verregneten Frühjahrs sind? Oder die ausbleibende große Hitze in Mai und Juni? Ich weiss es nicht, und freue mich einfach über das gesunde Aussehen und die vielen kleinen rosafarbenen Büschel voller Blüten.

Gallen an Pilgrim

Gallapfel
Gallapfel oder Rosenapfel
Meine Austin-Rose „the Pilgrim“ ist offenbar Opfer der Rosengallwespe geworden. Dicht unterhalb der Blüte sitzen die Gallen, die wie kleine Stechäpfel aussehen. Eigentlich werden ja vor allem Wildrosen befallen und ich werde – nach der Blüte – die Gallen auch entfernen, denn „the Pilgrim“ ist schon stark geschwächt. Sie hat den Winter und den kalten Frühling nicht sehr gut überstanden, ich dachte schon, sie würde überhaupt nicht mehr austreiben. Das tat sie dann aber doch, aber nur mit einem schwächlichen Trieb. Und der ist jetzt befallen. Dazu hat auch die Blattrollwespe zugeschlagen, aber nicht sehr heftig. Hoffentlich kann ich die Rose über den nächsten Winter retten, denn ihr starker Duft wird mir fehlen.