Kletterrosen richtig schneiden

Laguna
Laguna am Bogen

Öfter blühende Kletterrosen

Meine erste Kletterrose war die Laguna, eine fantastisch duftende, sehr wüchsige, öfter blühende Rose, die mich kurz nach ihrem Erwerb vor das Problem „wie schneiden“ stellte.

Was braucht man: eine scharfe Rosenschere.

Meine Rosenschere ist immer scharf und immer desinfiziert, mit ganz normalem haushaltsüblichen Spiritus. Das macht Sinn, denn Pilzkrankheiten können durchaus durch die Schere übertragen werden und nicht glatt abgeschnittene oder gequetschte Triebe sind ein Krankheitsrisiko.

Die ersten Jahre müssen Kletterrosen eigentlich gar nicht geschnitten werden, sie sollen ja klettern. Aber dann.
Im Herbst schneidet man nur im Notfall, kranke Triebe, vertrocknete Triebe oder auch störende Triebe werden weggenommen. Der eigentliche Schnitt erfolgt dann im Frühjahr, wie immer zur Zeit der Forsythienblüte.
So. Um in dem Gewirr von Trieben den Überblick zu behalten schneide ich in mehreren Schritten:

  1. Ich entferne alles, was krank, morsch oder abgestorben ist.
  2. Ich entferne schwache Triebe, die deutlich dünner sind, direkt an der Ansatzstelle, damit sie nicht wieder kommen.
  3. Triebe, die sich kreuzen oder nach innen wachsen, werden ebenfalls an der Ansatzstelle entfernt. Das beugt Pilzkrankheiten vor, da die Rose so viel Licht und Luft bekommt und der Regen besser abtrocknen kann.

Weitere Tipps gibt es unter gartenbista.de

Jetzt kann man an den Formschnitt gehen. Kletterrosen blühen am reichlichsten an waagerechten Trieben, diese Langtriebe kann man dann gut zur Seite biegen. Wenn das nicht möglich ist, werden die Triebe auf drei bis fünf Augen zurück geschnitten. Triebe, die in unerwünschte Richtungen wachsen, werden ganz entfernt. Bei Rosen, die bereitwillig aus der Veredelung austreiben, kann man ältere Langtriebe ganz entfernen und durch den Neuaustrieb ersetzen.

Im Sommer wird dann alles Verblühte entfernt, um die Hagebuttenbildung zu vermeiden und um eine reiche zweite Blüte zu erreichen.
Grundsätzlich treiben Kletterrosen umso stärker wieder aus, je kräftiger sie zurück geschnitten werden. Ein schwacher Rückschnitt hat also auch nur einen schwachen Austrieb zur Folge.

Einmal blühende Kletterrosen

Minnehaha
Minnehaha
Dazu gehören auch die einmal blühenden Rambler wie zum Beispiel meine Minnehaha, die bei mir in den Flieder klettert und ihm so zu einer zweiten Blüte verhilft. Eigentlich werden diese Rosen gar nicht geschnitten, sondern nur gepflegt.
Am besten werden sie direkt nach der Blüte geschnitten, dabei werden kranke und abgestorbene Triebe entfernt. Außerdem werden zu dicht stehende Triebe ausgelichtet. Kräftige Rückschnitte sollten nicht durchgeführt werden, manchen Sorten sind schnittempfindlich. Wenn die Rose gut aus der Veredelung austreibt, können alte Triebe weggenommen werden und durch junge Triebe ersetzt werden. Bei Rosen ohne Veredelung (wie meine Minnehaha, die ich als Steckling gezogen habe) lichte ich so alle zwei bis drei Jahre die alte Triebe aus und mache so Platz für junge, blühfreudige Langtriebe.
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Gartenzäune: wozu und weshalb?


zum Glück habe ich mit dem, was mir neulich eine Freundin erzählte, nicht so viel zu tun: ihre Rosenblüten werden von Rehen gefressen. Ihr Garten liegt am Waldrand, gelegentlich fallen Wildschweine über ihre Beete her und auch neuerdings Rehe.

Gegen die Wildschweine hat sie einen stabilen Zaun gesetzt. Das hilft. Der ist aber nicht hoch genug für die Rehe. Rehe sind echte Hochspringer, aus dem Stand schaffen sie locker Zäune von 1, 50 m, wahrscheinlich noch mehr. Wie hoch Rehe springen können, ist wohl nicht ganz klar, aber 6 m weit ist verbürgt. Also, ich denke, ein 2m hoher Zaun sollte reichen.

Rehe fressen übrigens nicht nur Rosen, sondern auch viele andere Blüten im Garten. Und seit sich die Waldbewohner in den Städten ausbreiten, wird das Problem sicher auch in den städtischen Gärten zunehmen. Ein Zaun, der vor eindringendem Wild schützt und auch noch gut aussieht, ist das Gebot der Stunde. Hier können Sie online weiterlesen.

Mein Garten hat einen Maschendrahtzaun (ist auf manchen Bildern im Hintergrund zu sehen). Schön ist er nicht, aber er war schon da und erfüllt seinen Zweck. Sehr stabil ist er auch nicht mehr, aber ein paar Jahre wird er noch halten. Und dann? Keine Ahnung. Mit Rehen und Wildschweinen habe ich kein Problem, nur mit Füchsen, die sich unter dem Zaun durchgraben. Dagegen hilft ein Betonfundament, das auch gegen den wuchernden Bambus des Nachbarn hilft. Mir persönlich gefällen ja die Jägerzäune, aber die sind einfach zu niedrig. Ausserdem müssen sie gelegentlich gestrichen werden, damit das Holz nicht unter der Feuchtigkeit leidet.

Schaun wir mal. Hat ja noch ein bisschen Zeit.

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Richtig Düngen

rote Rose
„rote“ Rose
Pflanzen brauchen Nahrung wie wir auch. Natürlich andere Nahrung als wir, mit einem Mittagessen mit Rouladen und Kartoffeln und anschliessendem Dessert werden die meisten nicht glücklich ☺. Leider ist nicht jeder Boden so beschaffen, dass ein Garten dort erfolgreich angelegt werden kann. Um die Bodenfruchtbarkeit zu beeinflussen können wir auf verschiedene Düngemittel zurückgreifen, die das Wachstum fördern. Der ausgewählte Dünger muss die nötigen Nährstoffe beinhalten, die die ausgewählten Blumen oder auch Nutzpflanzen wirklich gut tun. Dazu gehört Ammoniumthisulfat, eine Schwefelverbindung, welche das Wachstum der Flora fördern soll und in den meisten Düngemitteln enthalten ist. Informationen dazu können bei Anbietern wie TIB-Chemicals weiterlesen eingeholt werden.

Rosen brauchen zwar viel Dünger, aber frisch gepflanzte Rosen sollten erst mal nicht gedüngt werden, weil viele Dünger für noch nicht entwickelte Wurzeln viel zu scharf sind. Deshalb ist die Herbstpflanzung von wurzelnackten Rosen auch so erfolgversprechend. Die Rose kann sich ganz auf Wurzelbildung konzentrieren, findet dazu genügend Feuchtigkeit im Boden und kann dann im Frühjahr richtig durchstarten. Und dann kann gedüngt werden.
Natürlich muss man vor der Pflanzung wissen, wie der eigene Gartenboden beschaffen ist. Wenn das nicht klar ist, hilft eine Bodenanalyse. Sets dafür können im Fachhandel erworben werden.
Weiteres zum Thema Düngen findet sich hier auf diesen Seiten.

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Gartenhaus? Wintergarten? Ein Traum

Wer mich kennt, weiß, dass mein Garten für ein Gartenhaus viel zu klein ist, aber ein Wintergarten definitiv auf meiner to-do Liste steht.
Auch meine Nachbarn haben ein Gartenhaus (und mehr Garten als ich) und verbringen dort sehr viel Zeit mit der Familie.
Gartenhäuser sind so verschieden wie die Menschen, die sie nutzen. Ein reiner Geräteschuppen mit Markise davor braucht weder Fenster noch eine aufwändige Isolierung. Ein Häuschen, das im Winter als Kalthaus für die Sammlung von Mittelmeerpflanzen (Oleander, Zitrusgewächse, Olivenbäumchen, Agapanthus usw.) genutzt wird, ist eine tolle Sache, braucht aber auch hochwertige Fenster wie z.B. die Drutex Fenster und einen Frostwächter. Der Vorteil ist, das am Fenster keine Kältebrücke entsteht, Regen, Eis, Schnee dem Fenster nicht schaden und es ganz nebenbei auch optisch ansprechend ist.
Das gleiche gilt natürlich auch für den von mir favorisierten Wintergarten, bei dem es noch zusätzlich auf gute Belüftungsmöglichkeiten ankommt. Moderne Fenster lassen nicht nur Licht rein, sondern lassen auch Kälte, Hitze und Lärm draußen, besonders wichtig für Gartenhäuser, die als Wohnraum genutzt werden. Und bei entsprechender Wahl der Verglasung sind sie auch einbruchsicher. Oder vereinfacht ausgedrückt, „man kann mit dem Vorschlaghammer draufhauen, da tut sich nichts.“
Ob Aluminium, Holz oder Kunststoff für die Fenster genutzt wird, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Hauptsache es passt zum Haus bzw. zum Garten.
Wichtig ist auf jeden Fall, das der Blick auf den Garten ungestört ist. Gerade jetzt im Frühjahr will ich auch bei niedrigen Temperaturen meine Tulpen, Narzissen, Blaukissen …. (ich kann gar nicht alles aufzählen) nicht missen.
Stellt euch vor: Frühstück im Gartenhaus in der Sonne, mit Blick nach draußen. Aber draußen sind 2 Grad Celsius, so wie heute morgen.
Ein Traum.

in meinem Garten

Was im Winter zu tun ist:
Rosenpflege im Winter