Hallo Gast!  Anmelden

Der Flieder blüht

Fliederblüte

Fliederblüte

Wie jedes Jahr umhüllt sein Duft den ganzen Garten. Einfach überwältigend. Doch dieses Jahr muss ich damit beginnen, ihn zurückzuschneiden. Seine Ausläufer würden sonst irgendwann den gesamten, nicht sehr großen Hausgarten in Anspruch nehmen.

Also bekommt er den ersten Schnitt direkt nach der Blüte:

Die abgeblüten Blüten des Flieders werden dabei bis zum ersten Zweig abgeschnitten. Das hält den jüngeren Teil meines Flieders schön kompakt.
Im Oktober bekommt er dann einen Verjüngungsschnitt. Innerhalb von drei Jahren will ich den gesamten Baum verjüngen. Dabei will ich dann ein Drittel des Flieder ganz abschneiden und beginne damit in der Mitte. Dort steht der älteste Teil, von dem ein kleiner Teil schon sehr morsch aussieht. Dieser Teil wird radikal bis fast zum Boden gekürzt, der Rest bleibt stehen, damit ich auch 2013 mich am Fliederduft erfreuen kann.

Die Wurzelaustriebe müssen ständig weggenommen werden, allerdings werde ich – wie letztes Jahr – versuchen sie zu bewurzeln. Auf dem Weidegrundstück ist noch jede Menge Platz für Flieder.

Das könnte Sie auch interessieren:

Fliedersteckling

Wann wird es

Der Flieder blüht

Die Zecken sind wieder da

Die gemeine Zecke macht ihrem Namen alle Ehre. Sie hat nicht nur mich gebissen, sondern auch meinen Kater, dem ich gleich zwei entfernen musste.

Harli

Das Zeckenopfer

Die hiesige Schildzecke, auch Gemeiner Holzbock genannt, ist eine Milbenart, die besonders gerne Menschen, aber auch Tiere befällt. Neben dem unangenehm juckenden Biss können sie leider auch Krankheiten übertragen. Die häufigste hier in der Gegend ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), gegen die man sich aber impfen lassen kann. Richtig heimtückisch ist die Borreliose, die häufig von Ärzten nicht erkannt wird, und gegen die keine Impfung existiert.

Vor allem wir Gärtner sind betroffen. Normalerweise hilft aber eine Dusche direkt nach der Gartenarbeit, denn Zecken beissen nicht sofort, sondern suchen sich genüsslich erst mal in Ruhe eine passende Stelle.

Aber manchmal erwischt es einen doch. Trotz Zeckenschutz.

Das könnte Sie auch interessieren:

Schreckliches Wetter

Montag

Freitag

Die Kirschen blühen

Kirschblüte

Kirschblüte

Manche noch zaghaft, andere stehen schon in voller Blüte. Die Felder hier sind gesäumt von Schlehen und alten verwilderten Kirschbäumen der unterschiedlichsten Sorten. Sie samen sich bereitwillig aus, und wenn man nicht aufpasst, hat sich das Grundstück in kürzester Zeit in einen Kirschwald verwandelt – unterbrochen nur von Weissdorn, Schlehen und Hartriegel. Ach ja, ich vergaß die Kratzbeere.

Leider ist es wieder kalt geworden, und das heisst, die Bienen fliegen nicht. Die brauchen mindestens 10 Grad und die haben wir heute nicht.

Das Wetter ist aprilig, dicke, dunkle Wolken, aus denen manchmal ein paar Tröpfchen fallen, dann wieder Sonnenschein. 7 Grad meldet mein Thermometer, nicht sehr gemütlich.

Das könnte Sie auch interessieren:

Die Schlehen blühen

Schlehdorn

Schlehdorn

Das ist jedes Jahr ein Spektakel in reinweiss. Die einzelne Blüte ist zwar ziemlich unscheinbar, aber der gesamte Waldrand ist mit Schlehen gesäumt, die alle zur gleichen Zeit in weiss aufblühen und zudem einen betörend frischen Duft ausströmen.

Es soll – so der Wetterbericht – zum Wochenende kalt werden. Aber offenbar nicht so kalt, dass die Blüten erfrieren.

Die Früchte habe ich noch nie verwendet, die bekommt man auch garnicht. Sobald die ersten im Herbst auftauchen, stürzen sich die Vögel darauf. Und bis zum ersten Frost – erst dann sollte man sie als Mensch ernten – ist schon nichts mehr da. Die Schlehen oder besser der Schlehdorn ist ein recht dorniger Strauch, der Vögeln beim Brüten relativ viel Schutz vor Nesträubern bietet. Auch Sommernahrung bietet der Strauch, denn gerne siedeln sich nach dem ersten Austrieb der Blätter – das ist nach der Blüte – Spannerraupen an, die offenbar für viele Vogelarten ein Leckerbissen sind.

Das könnte Sie auch interessieren:

Weiße Schönheit

Weisse Amaryllis

Amaryllisblüte

Die Amaryllis bringt wohl mit die schönsten Blüten hervor. Offiziell heisst die Pflanze ja gar nicht Amaryllis, sondern Hippeastrum (zu deutsch Rittersporn), aber sie gehört zu den Amaryllisgewächsen.

Die Kultur dieser beliebten Zimmerpflanze ist denkbar einfach, hängt aber von der jeweiligen Vegetationsphase ab:
Die Amaryllis (bleiben wir mal bei diesem Namen) wird im Winter im Zimmer und im Frühjahr/Sommer vorzugsweise im Freien kultiviert, während im Herbst der dunkle Keller ein geeigneter Ort ist. Wird sie nach der Blüte nicht weitergepflegt, wird sie in der darauffolgenden Saison nicht wieder blühen.

Die Amarylles ist eine Zwiebelpflanze und braucht nicht all zu viel Wasser. Bei zuviel Wasser fault die Zwiebel. Während der Blüte Ende des Winters braucht sie nicht sehr viel Licht, sie steht bei mir in einer einer relativ dunklen Ecke. Nach der Blüte braucht sie Helligkeit möglichst im Freien und viel Dünger. Sie sollte regelrecht gemästet werden.
Wenn im September/Oktober die Blätter einziehen, stellt man das Giessen fast ganz ein. Sie kann dann auch im dunklen Keller kühl stehen. Am Ende der Ruhezeit sollte sie in frische Erde getopft werden. Wieder mehr gegossen wird sie erst, wenn sich der erste Blütenaustrieb zeigt.

Vermehrt wird sie im allgemeinen durch Brutzwiebeln. Die Samen treiben willig aus, es dauert aber mehrere Jahre, bis sich eine blühfähige Pflanze aus den Samen entwickelt. Ausdem kostet die Samenproduktion viel Kraft, so dass die Amaryllis dann ziemlich sicher im nächsten Jahr nicht blühen wird.

Meine weisse Amaryllis ist jetzt drei Jahre alt und blüht zuverlässig – dieses Jahr mit drei Blüten.

Das könnte Sie auch interessieren:

« Frühere Beiträge