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Terrassenglück

Fliederblüte
Fliederblüte
Was für ein Wetter – und wie schön, wenn man eine Terrasse hat, um dieses Wetter auch wirklich nutzen zu können. Meine Terrasse ist zwar nicht groß, aber ziemlich zugestellt, mit Kübelpflanzen, Terrassenmöbeln, Gartenbedarf, ein Terrassenhochbeet und noch anderen Kleinigkeiten. Flieder blüht im Kübel, Rose de Resht hat dicke Blüten, sogar ein paar verspätete Narzissen sind noch nicht abgeblüht. Die Folge ist natürlich: Platzmangel auf der Terrasse. Zwischen all den Kübeln möchte ich noch gerne auf der Terrasse frühstücken, Artikel schreiben, abends ein bisschen chillen, mit Freunden zusammen sitzen ….

Was dabei natürlich zu kurz kommmt sind ausladende Terrassenmöbel. Das geht einfach nicht. Tisch – klar, braucht man. Stühle? Braucht man auch, aber die müssen platzsparend gestapelt werden können, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Wetterfest sollen sie auch sein, und natürlich bequem. Kunststoffstühle sind also das Gebot der Stunde. Und mittlerweise sind die auch richtig schön und bequem. Ausserdem lassen sie sich farblich und von Stil her gut an den eigenen Geschmack anpassen.

Die Terrasse hat sich in den Jahren immer mehr zu einem zweiten Wohnzimmer entwickelt. Immer mehr Kübelpflanzen sind dazugekommen. Nicht nur die üblichen Mittelmeerschönheiten wie Oleander, Passiflora, Hibiskus, sondern auch einheimische wie Rosen (natürlich in erster Linie), Apfelbäumchen, Himbeeren usw., die auch im Winter einen schönen Anblick bieten und nicht weggeräumt werden müssen.

Rosen ins rechte Licht gerückt

Crown Princess Margareta of Denmark
Crown Princess Margareta of Denmark
Obwohl die Königin unter den Blumen natürlich in jedem Fall ein wunderschöner Blickfang ist, hat sie es verdient, bestmöglich präsentiert zu werden. Rosenbögen, Spaliere und Pergolen sind klassische Möglichkeiten, der Rose ein Bühne zu geben. Auch Rosenrabatten oder die Rose als Solitär machen ordentlich was her.

Doch man kann noch mehr tun: bei entsprechender Beleuchtung kommt die Rose erst richtig ins Licht. Die Beleuchtung der Rosen erfolgt am besten via LED. Besonders geeignet sind zarte Lichterketten, die die Rose nicht beschädigen. Dabei bieten vor allem selbstklebende LED-Leisten eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Sie können flexibel an beliebigen Vorrichtungen oder Fassaden befestigt werden um das richtige Licht auf die Rosen zu werfen. Je nach Rosenart und Standort eignen sich außerdem Leuchtkegel, Stecklaternen oder Komplettsysteme mit Spotstrahlern und separater Solarzelle. Ketten und Leuchtleisten sind vor allem für Spaliere, Rosenbögen und Pergolen geeignet, mit einzelnen Spots lassen sich auch Beetrosen toll in Szene setzen.

Auf keinen Fall rosentauglich sind hingegen Leuchtmittel, die sehr heiß werden. Insbesondere normale Glühbirnen, aber auch Halogenstrahler entwickeln eine enorme Wärme, die die zarten Rosenblätter leicht verbrennen kann. Aus diesem Grund ist es am besten sich eine LED-Lampe mit warmweißen Lichtstrahl zu besorgen, da diese weder extreme Hitze noch einen zu starken Lichteinfall entwickelt. Denn darüber hinaus kommen Rosen bei zu heller Beleuchtung nicht gut zur Geltung, weil der starke Lichtkegel den Blick auf zahlreiche Blütendetails verwehrt.

Ebenfalls nicht geeignet sind schwere oder starre Lichterketten, etwa Lampionketten, denn sie können dem Blattwerk und der Blüte der Rose schaden. Bei Lichterketten ist darauf zu achten, dass sie tatsächlich nur um den Rosenbogen geschlungen werden, ohne die Pflanze dabei einzuengen.

Blush Damask
Blush Damask

Farblichen Vorlieben sind bei der Rosenbeleuchtung wiederum keine Grenzen gesetzt. Jedoch zeigt sich, dass eine Rose nach Möglichkeit nicht in der Farbe ihrer eigenen Blüte beleuchtet werden sollte. Eine intensiv rote Rose wirkt blasser, wenn sie ebenfalls in Rot beleuchtet wird. Kühle Lichtfarben, etwa kühlweißes LED, unterstreichen hingegen das Rot der Rose und lassen es erstrahlen. Rosafarbene oder orangefarbene Rosen erstrahlen hervorragend unter der Beleuchtung mit warmweißen Lämpchen, deren Licht eher eine gelbliche Nuance ausstrahlt. Grundsätzlich lassen sich dunkle Rosen mit kühlen Lichtfarben präsentieren, etwa mit blauen, lilafarbenen oder grünen Leuchten. Helle Rosenblüten sehen in warmem Licht harmonischer aus. Infrage kommen hier gelbe, orangefarbene oder leicht rötliche Lichter.
Um bei aller Inszenierung auch die Wirtschaftlichkeit nicht zu vergessen, empfehlen sich insbesondere Lichter mit integrierter oder separater Solarzelle, die sich, gut in der Sonne platziert, jeden Tag selbst aufladen. Eine Alternative sind LED-Leuchtmittel mit sehr geringem Stromverbrauch bei intensiver Leuchtstärke und längerer Lebenszeit. Energiesparlampen sind nur dann zu empfehlen, wenn sie keine große Hitze entwickeln oder weit genug von der Rose entfernt
angebracht werden.
Gastautor: Fiete Hirsch -mit freundlicher Unterstützung von click-licht

Eine Gewächshausheizung ist sinnvoll

Gastbeitrag von Sophia Lennartz

Pflanzen vertragen keine Temperaturstürze. Das ist an und für sich kein Geheimnis, aber wo dran liegt das? Pflanzen fehlt im Gegensatz zu Säugetieren, obwohl sie zur gleichen Gattung gehören, eine Pumpe die Nährstoffe und Wasser durch die Zellen und Kanäle transportiert. Dies passiert bei der Pflanze durch die Kapillarwirkung. Dadurch sind auch Temperaturstürze unterhalb der Frostgrenze gefährlich. Da Wasser die Eigenschaft hat sich beim Erstarren auszudehnen, zerstört es die Pflanze quasi von ihnen, da die Pflanzenzellwände, dem sich ausdehnenden Wasser nicht standhalten können. Um ihre Lieblinge auch im Winter zu schützen ist die Anschaffung einer Gewächshausheizung sinnvoll. Gewächshäuser sind eigentlich so konstruiert, dass sie sich selbst aufheizen. Die Aufgabe der Heizungen ist mehr eine Schutzfunktion und besteht darin die Temperatur über dem Gefrierpunkt zu halten und somit den oben erklärten Effekt zu verhindern.

Die Wahl der richtigen Gewächshausheizung

Es gibt verschiedene Ausführungen von Gewächshausheizungen. Neben elektrischen Varianten gibt es auch Modelle mit paraffin- und gasbetriebenen Verbrennungssystemen. Die Anschaffung einer elektrische Variante ist immer mit einem gewissen Stromverbrauch verbunden, während Paraffin-betriebene Heizungen die Luftqualität beeinträchtigen. Der Vorteil einer gasbetriebenen Gewächshausheizung liegt in ihrem sehr preiswerten Betrieb und in ihrer mobilen Verwendbarkeit. Die gasbetriebene Variante ist unabhängig von einer festen Energiequelle, sondern kann mit einer Propangasflasche von überall betrieben werden.

Moderne gasbetriebene Gewächshausheizungen bieten neben stufenlosen regelbaren Thermostaten auch Sauerstoff-Mangelsicherungen. Diese Sicherung unterbricht die Gaszufuhr sobald der Sauerstoffgehalt unter die Sicherheitsgrenze von 1,5% absinkt oder aber der CO2-Gehalt diese 1,5 % – Grenze überschreitet. Achten Sie bei der Anschaffung einer gasbetriebenen Gewächshausheizung auf die Qualität und lassen Sie sich im Fachhandel z.B. beraten. Dieser wird Sie mit Informationen rund um die Aufstellung des Gerätes und den richtigen Umgang versorgen. Alle Komponenten müssen überprüft und aufeinander abgestimmt sein. Außerdem empfiehlt sich ab einem Meter Schlauchlänge eine Schlauchbruchsicherung. Diese Sicherung wird zwischen Druckminderer und Schlauch angeschlossen. Sie verhindert das Austreten von Gas bei einer Beschädigung oder Lösen des Schlauches und den schließt Gasdurchgang.

Zusammenfassung

Die vielen Vorteile der gasbetriebenen Gewächshausheizung sprechen für die Anschaffung eines solchen Gerätes:

Geringe Betriebskosten
Umfassende Sicherheitsausstattungen
Preiswerte Anschaffung
Mobile Verwendung

Gasbetriebene Geräte eignen sich je nach Leistung für kleine bis mittelgroße Gewächshäuser.

Terra Preta – Schwarze Erde für einen gesunden Boden

Gastbeitrag von Lukas Stein:

Nicht alle Böden können heutzutage eine Pflanze optimal ernähren, sodass sich ein guter Ernteertrag einstellen kann. Der intensiven Nutzung und künstlichen Düngung sei Dank! Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, den Boden optimal zu ernähren und vollständig zu regenerieren – zum Beispiel mit Hilfe eines Bio Düngers. Und es ist nicht schwierig, dies auch in seinem eigenen Garten durch zu führen.

Die „schwarze Erde“ – Terra Preta – wurde zuerst in Zusammenhang mit den indianischen Hochkulturen des Amazonasbecken genannt. Die Indios fanden durch ihre Naturverbundenheit die Vorzüge der Flecken schwarzer Erde innerhalb des Urwaldes heraus. Sie wiesen hohe Mengen an Nährstoffen und Wasser auf, sodass Pflanzen optimal ernährt wurden, was zu einem hohen Ernteertrag führte. Ebenso fanden sich dort vermehrt Bakterien, Würmer und Pilze, also Mikroorganismen, die ihrerseits die Bodenqualität verbesserten.


Zum Schutz der Natur jedoch ist der Export der Terra Petra aus Brasilien heraus verboten. Doch es gibt einen Weg, sie selber herzustellen:

Zunächst wird Holzkohle, gewissermaßen als Lebensraum für Bodenmikroorganismen, benötigt. Die effektiven Mikroorganismen nach Prof. Teruo Higa/Japan werden als Impfung der Kohle verwendet. Speziell die in ihnen enthaltenen milchsäurebildenden Mikroorganismen fördern den Aufbau und den Erhalt organischer Substanzen. Somit kann eine anhaltende Humusform aufgebaut werden. Als Nahrung für die Mikroorganismen werden nährstoffreiche Abfälle jeglicher Art benötigt. Alle organischen Rest, aber auch Knochen und Fleisch- bzw. Fischreste können auf diese Weise fermentiert werden.

Terra Magica ® (DOPPELPACK 2 x 20 Liter) – Schwarze Erde (Terra Preta) mit mikrobiologisch aktiver Pflanzenkohle

Terra Magica ® (DOPPELPACK 2 x 20 Liter) – Schwarze Erde (Terra Preta) mit mikrobiologisch aktiver Pflanzenkohle
  • Universell einsetzbar (Anzucht, Neubepflanzung, Bodenverbesserung, sowie Düngung). Nicht geeignet für Moorbeet und Orchideen
  • Rein biologisch und regional hergestellt
  • Hoher Humusgehalt, kein Torf, keine Chemie!

Mit Hilfe dieses Bio Düngers kann jeder Boden, egal ob Blumentopf oder Streuobstwiese, regeneriert werden. Dauerhaft sorgt er für ein gutes Bodenmillieu. Durch die Ansammlung von Mikroorganismen, Nährstoffen und Wasser im Boden können die Pflanzen gesunden und starke, gesunde Früchte hervorbringen. Es versteht sich von selber, dass diese Ernte geschmacklich und energetisch besser abschneidet als herkömmlich angebaute.

Mit effektiven Mikroorganismen und Terra Preta zu arbeiten ist für versierte Gärtner einfach und ein großer Gewinn.

Die Bedeutung der Rose in der Sprache der Blumen

Seit die Menschen begonnen haben, Blumen eine Symbolik zuzuordnen, hat die Rose eine ganz besondere Bedeutung. Schon im antiken Griechenland war die Rose eine der heiligen Blumen der Göttin Aphrodite – der Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde. Auch im alten Rom wurde die Rose als besonders kostbar angesehen.
Seit jeher steht die rote Rose für Liebe, Romantik und Leidenschaft. Allerdings haben Rosen in anderen Farben auch ganz andere Bedeutungen. Und auch die Anzahl der Rosen spielt eine Rolle, wenn es um die Symbolik geht.
Die weiße Rose gilt – wie auch einige andere weiße Blumen – als Symbol für Reinheit und Unschuld und wird daher gerne für Hochzeiten im Brautstrauß oder als Dekoration verwendet. Sie steht ebenso für Neuanfang wie für Abschied und wird daher auch häufig in Todesfällen ans Grab gelegt. Als Symbol für eine heimliche Liebe hat die weiße Rose jedoch auch eine romantische Bedeutung.
Als romantische Geste weniger geeignet ist hingegen die gelbe Rose. Sie steht für Neid, Untreue und Eifersucht. Sie sind aber auch Symbol für Versöhnung nach einem Streit, oder auch ein Zeichen für Freundschaft oder platonische Liebe.
Orangefarbene Rosen stehen symbolisch für Glück und Fröhlichkeit. Schenkt man sie in einer Partnerschaft bringt man damit Erfüllung und Liebesglück zum Ausdruck. Anderen Menschen zeigt man mit orangenen Rosen seine Bewunderung.
Pinkfarbene Rosen gelten als Symbol für die junge, zärtliche Liebe. Mit Rosen in hellem Pink kann man außerdem seinen Respekt zum Ausdruck bringen. Mit dunklem Pink zeigt man dagegen tiefe Dankbarkeit und Anerkennung.

Die blaue Rose steht in Asien für die vollkommene und erfüllte Liebe. Im Westen hingegen wird der blauen Rose noch eine weitere Bedeutung zugeschrieben, wahrscheinlich weil es die natürlich wachsende blaue Rose nicht gibt und sie nur ein Wunschtraum ist, hat sie sich zum Symbol unerfüllter Sehnsucht entwickelt.
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