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Terrassenglück

Fliederblüte
Fliederblüte
Was für ein Wetter – und wie schön, wenn man eine Terrasse hat, um dieses Wetter auch wirklich nutzen zu können. Meine Terrasse ist zwar nicht groß, aber ziemlich zugestellt, mit Kübelpflanzen, Terrassenmöbeln, Gartenbedarf, ein Terrassenhochbeet und noch anderen Kleinigkeiten. Flieder blüht im Kübel, Rose de Resht hat dicke Blüten, sogar ein paar verspätete Narzissen sind noch nicht abgeblüht. Die Folge ist natürlich: Platzmangel auf der Terrasse. Zwischen all den Kübeln möchte ich noch gerne auf der Terrasse frühstücken, Artikel schreiben, abends ein bisschen chillen, mit Freunden zusammen sitzen ….

Was dabei natürlich zu kurz kommmt sind ausladende Terrassenmöbel. Das geht einfach nicht. Tisch – klar, braucht man. Stühle? Braucht man auch, aber die müssen platzsparend gestapelt werden können, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Wetterfest sollen sie auch sein, und natürlich bequem. Kunststoffstühle sind also das Gebot der Stunde. Und mittlerweise sind die auch richtig schön und bequem. Ausserdem lassen sie sich farblich und von Stil her gut an den eigenen Geschmack anpassen.

Die Terrasse hat sich in den Jahren immer mehr zu einem zweiten Wohnzimmer entwickelt. Immer mehr Kübelpflanzen sind dazugekommen. Nicht nur die üblichen Mittelmeerschönheiten wie Oleander, Passiflora, Hibiskus, sondern auch einheimische wie Rosen (natürlich in erster Linie), Apfelbäumchen, Himbeeren usw., die auch im Winter einen schönen Anblick bieten und nicht weggeräumt werden müssen.

So sieht der Winter aus

Hier war mal ein Beitrag, der von einem armseligen Würstchen, das sich eingehackt hatte, gelöscht wurde. Also ehrlich, mich interessieren keine absurden Psychopharmaka, und ganz ehrlich, der Krieg in Syrien muss hier auch nicht ausgetragen werden.

Soweit so gut , aber die Rosen sehen mit ihrem Reifschmuck einfach schön aus. Nach der langen Kältewelle mitte Januar war es dann ein paar Tage warm, um dann wieder kalt zu werden. Hoffentlich haben die Hochstämmchen das unbeschadet überstanden. Eingepackt habe ich sie nicht, das war mir zu umständlich und ehrlich gesagt auch zu pieksig. Ausserdem haben sie das bis jetzt immer überstanden.
So langsam habe ich genug von der Kälte. Ich schaue jeden Tag nach, ob sich die Zwiebelblüher regen, aber nur die Schneeglöckchen zeigen sich, sonst nichts. Aber das Licht kommt zurück, seit dem 2. Februar (Lichtmess) werden die Tage deutlich länger. Traditionellerweise wird spätestens jetzt die Krippe abgebaut und der Christbaum aus der Wohnung entfernt. Wie vieles geht das auf einen alten Brauch zurück. Vor der Christianisierung war Maria Lichtmess als keltisches „Imbolc“-Fest der Göttin Brigid gewidmet. Beides geht wohl auf alte Wetterbeobachtungen zurück, denn im Februar wird es deutlich heller, die ersten Zwiebelblüher sind da, die Vögel sind wieder zu hören. Und nicht zuletzt ist der Lichtmess-Termin ein traditioneller Wetter-Lostag: „Wenns zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit!“, und „Wenn am Lichtmess-Tag die Sonne den Priester auf der Kanzel bescheint, folgt ein schlechtes Jahr!“ Hier hat es geregnet.

It rains, il pleut, es regnet

Endlich hat es geregnet. Letzten Dienstag zum ersten Mal, aber am Donnerstag war die Tonne schon wieder leer. Es war nicht viel, aber es hat geholfen.
Dann heute kam der zweite Regen, der allerdings jetzt schon wieder aufgehört hat und auch nicht sehr ergiebig war. Aber – wenn der Wetterbericht nicht wieder lügt, sollen morgen und übermorgen wieder ein paar Tropfen vom Himmel fallen.

Die Trockenheit macht dem Garten schon sehr zu schaffen.