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Der Flieder blüht

Fliederblüte

Fliederblüte

so früh wie seit langem nicht. Der Flieder oder wie er mit botanischem Namen heisst Syringa Vulgaris gehört zu den Ölbaumgewächsen. Erstaunlich, denn er hat so gar nichts mit meinem kleinen Olivenbäumchen gemein. Seis drum. Mich erfreut vor allem der betörende Duft, der mich bei jedem Wetter in den Garten lockt. Und dieses Jahr blüht zum ersten Mal ein Sämling, der ebenfalls erstaunlicherweise die dunkelrote Blütenfarbe geerbt hat. Der erste Sämling zeigte die Farbe der Urform, ein schwache lila, fliederfarben eben. Der dritte Sämling ist wohl noch zu jung. Er ist zwar tüchtig gewachsen, zeigt aber keine Blüte. Vielleicht nächstes Jahr.

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Neue Gartenbepflanzung für den Frühling

rosafarbene RoseSo langsam weicht die Kälte, die Temperaturen sollen wieder ansteigen bis auf 20 Grad am Wochenende. Also findet jede freie Stunde im Garten statt. Zumindest an den Tagen, an denen es trocken ist oder nur leicht nieselt. Unkraut (pardon, unerwünschtes Begleitkraut) muss raus, abgestorbene Äste können entfernt werden und ein paar neue Blumen und Pflanzen für den Garten hab ich erworben. Erstmals habe ich das nicht im Blumenhandel gemacht – sondern online. Im Onlineshop von www.floraprima.de habe ich nicht nur schöne Topfrosen gefunden (nur zum Verschenken), auch ein Winterschneeball hat den Weg zu mir gefunden. Und gerade dieser macht sich inzwischen hervorragend auf meiner Terrasse. Zwar trägt er in diesem Jahr kaum Blätter und auch keine Blüten, da er aus einer Kulturzucht kommt, aber für den nächsten Frühling rechne ich mit einer tollen Optik und herrlichen Blüten.

Rosen zurückgeschnitten und gestutzt

Auch meine Rosen habe ich bereits für den Frühling und Sommer vorbereitet. Abgestorbene und trockene Äste habe ich wie immer rigoros zurückgeschnitten. Das tut ihnen gut, denn damit beseitigt man auch eine Quelle für überwinternde Pilzkulturen.

Im Vergleich zu meinen Nachbarn hier ist mein Garten übrigens der mit der größten Rosendichte überhaupt. Und so langsam ist der Vorgarten mit seinen drei Kletterrosen und ca. 20 weiteren Rosen der einzige Vorgarten schlechthin. Überall machen sich Steinkulturen breit, die mir persönlich nicht so recht gefallen. Nun ja, pflegeleicht ist es ja und Geschmäcker sind halt verschieden.

Mit organischem Dünger nachhelfen

Gedüngt sind meine Rosen auch schon. Neben dem organischen Dünger aus dem Handel nutze ich dafür übrigens auch die klassische Bananenschale. Jede Schale der hier verzehrten Bananen landet so wieder im Garten – und zwar als Häcksel. Ich sammle die Schalen über ein, zwei Wochen und lasse sie gut durchtrocknen. Anschließend zerteile ich sie grob mit einem Messer und mache mir so meinen ganz eigenen Rosendünger. Bislang hat das in jedem Jahr gut geholfen und meine Rosen haben mir diese zusätzliche Pflege mit schönen Blüten, kräftigen Farben und – je nach Art – einem herrlichen Duft gedankt.

Und jetzt freue ich mich auf die Rosenblüte und bin schon sehr gespannt, welche dieses Jahr als erste eine Blüte zeigt.

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Ein unerwünschter Neophyt

Drüsiges Weidenröschen

Gestern war ein weiterer schöner Vorfrühlingstag und ich konnte mich wieder im Garten austoben mit Unkrautbekämpfung. Nebem dem behaarten Schaumkraut nervt mich auch das drüsige Weidenröschen. Es breitet sich in meinem Garten stark aus und wenn es nicht bekämpft wird, übernimmt es zusammen mit dem Schaumkraut den Garten. Soll es aber nicht, deshalb ist Auszupfen angesagt.

Das Drüsige Weidenröschen kommt eigentlich aus Nordamerika und breitet sich eigentlich erst seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts bei uns stark aus. Die Topfpflanzen sind wohl schuld, in deren Erde sich Samen finden. Es ist also wie es so schön heisst “ein invasiver Neophyt”, auf gut deutsch Unkraut, das nicht hierher gehört und nervt. Deshalb und weil es einfach alles in Besitz nimmt, wird es von mir ausgerupft.

Heute haben auch die Veilchen erste Blüten gezeigt. Sie stehen eher schattig, deshalb sind sie im Vergleich zu den Nachbargärten spät dran.

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Es wird wieder kälter

Von Fingernägeln und Therophyten

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cardamine_hirsuta_eF.jpg photographed by Fornax in 1988, Unterfranken, Germany

Behaartes Schaumkraut


Woran erkennt man, das die Gartensaison begonnen hat? Richtig, an den schmutzigen Fingernägeln der Gärtnerin. Ich habe sie geschrubbt und geschrubbt, aber ein kleiner schwarzer Rest bleibt immer. Bis zum Herbst, dann werden die Fingernägel wieder blitzsauber.

Heute war der erste trockene Tag (die versprochene Sonne ließ sich leider nicht blicken) mit angenehmen Temperaturen und es ging in den Garten. Und weil man am Sonntag die Nachbarn nicht mit lauten Geräten nerven muss ( ich glaube, dass ist sogar verboten), bin ich ganz leise zu Werk gegangen und habe den Garten von unerwünschtem Begleitkraut befreit. Das unerwünschte Kraut, wenig liebevoll auch Unkraut genannt, ist ein Therophyt, eine laut Wikipedia “krautige Pflanzenart von kurzer Lebensdauer, die eine ungünstige Jahreszeit (Winter oder Trockenzeit) als Samen im Boden überdauert” mit Namen Cardamine hirsuta oder behaartes Schaumkraut. Geerbt habe ich das Kraut von meinen Vorgängern, es hatte sich immens ausgebreitet. Jetzt schon im Februar blüht es und einige Exemplare zeigten schon Samenstände. Und wenn man nicht früh genug mit der Ausrottung beginnt, wird man im Sommer seines Lebens nicht mehr froh. Carmine hirsuta wird auch Springkraut genannt, zu Recht, denn die Samen springen bei Berührung überall hin und entwickeln sich in rasender Eile zu neuen Pflanzen.
Ansonsten ist das Kraut harmlos, man kann es offenbar auch im Salat essen, was ich mal probieren sollte.

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Es wird Frühling

Schneegloeckchen

Die ersten Schneeglöckchen

Heute war der erste Tag, an dem es regelrecht nach Frühling gerochen hat. Die Schneeglöckchen sind voll erblüht, auch meine Schneerose treibt fleissig Blüten. Es ist nicht kalt, aber das war es ja den ganzen Winter über nicht. Die Luft riecht einfach anders, ich kann nicht genau beschreiben wie anders, es hat wohl was mit dem Wind zu tun, der milde Luft aus dem Süden bringt.

Meine Schneeglöckchen stammen übrigens direkt aus dem Wald. Vor einigen Jahren habe ich sie auf einem von den Holzlastern zerstörten Waldstück gefunden. Und bevor die Laster ihr zerstörerisches Werk beenden konnten, habe ich ein paar gerettet und in den Garten gesetzt. Dort blühen sie zuverlässig jedes Jahr.
Schneeglöckchen gehören übrigens zu den Amaryllisgewächsen und sind eine Zeigerpflanze für den Vorfrühling.

Vemehren tun sie sich durch Brutzwiebeln, aber auch durch Samen und – durch Ameisen. Die Ameisen tragen nämlich die fleischigen Nährkörper um die Samen herum zu ihrem Bau, fressen die Nährkörper unterwegs auf und lassen die Samen fallen. Und deshalb tauchen Schneeglöckchen manchmal an seltsamen Stellen im Garten auf.

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