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Sonne satt zum Frühlingsanfang

So kann es bleiben. Strahlende Sonne, tiefblauer Himmel, die Frühlingsblüher sind alle da und die Forsythien blühen. Und was heisst das für die fleissige Rosengärtnerin? Genau, der Rosenschnitt steht an.
Gestern habe ich begonnen und sehe jetzt schon ein bisschen aus, als hätte ich mit einem Tiger gespielt. Aber egal, heute geht es weiter. Alle Rosen sind gut über den Winter gekommen, auch die mittlerweile vier Hochstämmchen. Mit dem Düngen warte ich noch ein paar Tage, dann ist Regen angesagt, der den Dünger an die Wurzeln der Rosen spült.

Alles geschnitten

Rose de Resht
Rose de Resht
Die Forsythie in meinem Garten wirft bereits die ersten Blüten ab, für mich ein Zeichen, dass alle Rosen geschnitten sein müssen. Und so ist es denn auch. Ich schneide immer verhältnismässig tief herunter – bis auf zwei Augen. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Einige wenig wüchsige Rosen werden so zu neuen Austrieben direkt aus der Veredelung animiert und die Rosen bleiben lange gesund.

Das Entfernen von alten Trieben tut den meisten meiner Rosen ebenfalls gut, die Blüte wird dadurch gefördert. Und jetzt geht es ans Düngen. In den nächsten Tage ist Regen gemeldet, der wird dann den Dünger direkt an die Rosenwurzeln spülen.

Ach ja, ein paar Neuanschaffungen gibt es auch: für den Kübel auf der Terrasse gab es Rose de Resht. Sie eignet sich für Kübelhaltung (der Kübel muss allerdings ziemlich hoch sein) und duftet vor allem besonders intensiv. Und sie macht eine kleine Nachblüte von August bis zum Frost.

Richtig Düngen

rote Rose
„rote“ Rose
Pflanzen brauchen Nahrung wie wir auch. Natürlich andere Nahrung als wir, mit einem Mittagessen mit Rouladen und Kartoffeln und anschliessendem Dessert werden die meisten nicht glücklich ☺. Leider ist nicht jeder Boden so beschaffen, dass ein Garten dort erfolgreich angelegt werden kann. Um die Bodenfruchtbarkeit zu beeinflussen können wir auf verschiedene Düngemittel zurückgreifen, die das Wachstum fördern. Der ausgewählte Dünger muss die nötigen Nährstoffe beinhalten, die die ausgewählten Blumen oder auch Nutzpflanzen wirklich gut tun. Dazu gehört Ammoniumthisulfat, eine Schwefelverbindung, welche das Wachstum der Flora fördern soll und in den meisten Düngemitteln enthalten ist.

Rosen brauchen zwar viel Dünger, aber frisch gepflanzte Rosen sollten erst mal nicht gedüngt werden, weil viele Dünger für noch nicht entwickelte Wurzeln viel zu scharf sind. Deshalb ist die Herbstpflanzung von wurzelnackten Rosen auch so erfolgversprechend. Die Rose kann sich ganz auf Wurzelbildung konzentrieren, findet dazu genügend Feuchtigkeit im Boden und kann dann im Frühjahr richtig durchstarten. Und dann kann gedüngt werden.
Natürlich muss man vor der Pflanzung wissen, wie der eigene Gartenboden beschaffen ist. Wenn das nicht klar ist, hilft eine Bodenanalyse. Sets dafür können im Fachhandel erworben werden.
Weiteres zum Thema Düngen findet sich hier auf diesen Seiten.

Neue Gartenbepflanzung für den Frühling

rosafarbene RoseSo langsam weicht die Kälte, die Temperaturen sollen wieder ansteigen bis auf 20 Grad am Wochenende. Also findet jede freie Stunde im Garten statt. Zumindest an den Tagen, an denen es trocken ist oder nur leicht nieselt. Unkraut (pardon, unerwünschtes Begleitkraut) muss raus, abgestorbene Äste können entfernt werden und ein paar neue Blumen und Pflanzen für den Garten hab ich erworben. Ich habe nicht nur schöne Topfrosen gefunden (nur zum Verschenken), auch ein Winterschneeball hat den Weg zu mir gefunden. Und gerade dieser macht sich inzwischen hervorragend auf meiner Terrasse. Zwar trägt er in diesem Jahr kaum Blätter und auch keine Blüten, da er aus einer Kulturzucht kommt, aber für den nächsten Frühling rechne ich mit einer tollen Optik und herrlichen Blüten.

Rosen zurückgeschnitten und gestutzt

Auch meine Rosen habe ich bereits für den Frühling und Sommer vorbereitet. Abgestorbene und trockene Äste habe ich wie immer rigoros zurückgeschnitten. Das tut ihnen gut, denn damit beseitigt man auch eine Quelle für überwinternde Pilzkulturen.

Im Vergleich zu meinen Nachbarn hier ist mein Garten übrigens der mit der größten Rosendichte überhaupt. Und so langsam ist der Vorgarten mit seinen drei Kletterrosen und ca. 20 weiteren Rosen der einzige Vorgarten schlechthin. Überall machen sich Steinkulturen breit, die mir persönlich nicht so recht gefallen. Nun ja, pflegeleicht ist es ja und Geschmäcker sind halt verschieden.

Mit organischem Dünger nachhelfen

Gedüngt sind meine Rosen auch schon. Neben dem organischen Dünger aus dem Handel nutze ich dafür übrigens auch die klassische Bananenschale. Jede Schale der hier verzehrten Bananen landet so wieder im Garten – und zwar als Häcksel. Ich sammle die Schalen über ein, zwei Wochen und lasse sie gut durchtrocknen. Anschließend zerteile ich sie grob mit einem Messer und mache mir so meinen ganz eigenen Rosendünger. Bislang hat das in jedem Jahr gut geholfen und meine Rosen haben mir diese zusätzliche Pflege mit schönen Blüten, kräftigen Farben und – je nach Art – einem herrlichen Duft gedankt.

Und jetzt freue ich mich auf die Rosenblüte und bin schon sehr gespannt, welche dieses Jahr als erste eine Blüte zeigt.