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Rosen und Regen

Crown Princess Margaret of Denmark im Regen
Crown Princess Margaret of Denmark im Regen
Der anhaltende Dauerregen macht nicht nur meinen Rosen zu schaffen. Überall sieht man jetzt faulende Blütenknospen und durch Pilzkrankheiten (vor allem durch Sternrußtau und Rost) geschädigte Blätter.

Rosen lieben kurze, erfrischende Schauer, aber mit Dauerregen können die Meisten nicht umgehen, weil dann weder Blätter und Blüten richtig abtrocknen können. Vor allem die Alten Rosen und die Rosen mit dicht gefüllten Blüten leiden stark unter dem Dauerregen.

Mumienbildung an Giardina
Mumienbildung an Giardina

Was ist zu tun

Die erste und wichtigste Maßnahme ist „deadheading“ wie die englischen Gärtner sagen, das Entfernen aller toten Blüten. Regen füllt die dichten Blütenköpfe mit Wasser, durch das Gewicht werden sie schwer und beugen sich dann bis zum Boden. Die Blütenblätter kleben zusammen und bleiben dann als braune sogenannte „Mumien“ am Strauch. Knospen öffnen sich nicht mehr, faulen und sind dann auch eine Ursache für Krankheitsbefall.

Als zweites werden dann durch Pilzkrankheiten geschädigte Blätter entfernt.

Sternrußtau
Sternrußtau an Rosenblättern

Vorbeugen

Wer in einem Gebiet wohnt, in dem Dauerregen auch im Sommer keine Seltenheit ist, sollte bei der Sortenwahl beachten, dass Rosen mit einfachen bis halbgefüllten Blüten, aber auch einzelne Teehybriden mit festen Blütenblättern meistens ziemlich regenresistent sind. Wer ganz sicher gehen will, sollte sich bei den ADR-Rosen umsehen, bei denen Regenfestigkeit getestet wird.

Constanze Mozart
Constanze Mozart ist resistent

Blattkrankheiten, die durch Regen begünstigt werden sind Grauschimmel, Echter Mehltau, Rost und der aggressive Sternrußtau.
Während und nach dem Regen müssen unbedingt die befallenen Blätter abgepflückt und vernichtet (Restmülltonne) werden, damit der Pilz nicht auch den Neuaustrieb und den Boden befällt. Zusätzlich kann dann noch zur Vorbeugung der Boden mit Knoblauch- oder Schachtelhalmbrühe desinfiziert werden.

Auch der kräftiger Sommerschnitt kann durch das Auslichten des Rosenstrauches Blattkrankheiten verhindern.
Wichtig ist auch den Standort der Rose mit Bedacht zu wählen. Rosen brauchen viel Sonne, aber auch Licht, Luft und Wind zwischen den Blättern.

It rains, il pleut, es regnet

Endlich hat es geregnet. Letzten Dienstag zum ersten Mal, aber am Donnerstag war die Tonne schon wieder leer. Es war nicht viel, aber es hat geholfen.
Dann heute kam der zweite Regen, der allerdings jetzt schon wieder aufgehört hat und auch nicht sehr ergiebig war. Aber – wenn der Wetterbericht nicht wieder lügt, sollen morgen und übermorgen wieder ein paar Tropfen vom Himmel fallen.

Die Trockenheit macht dem Garten schon sehr zu schaffen.

Wir brauchen Regen

Wir brauchen Regen
credits: Malene Thyssen, http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Malene
Wir brauchen Regen
„Nasser Mai bringt ein fruchtbar Jahr, trockener macht es dürr fürwahr.“ Schlechte Aussichten für dieses Jahr. Seit vier Monaten hat es nicht mehr richtig geregnet. Das längste war eine halbe Stunde Getröpfel. Anders kann man es nicht nennen.

Und gestern habe ich zum ersten Mal meine Rosen mit dem Schlauch gegossen, natürlich ganz vorsichtig, damit die Blätter möglich wenig benetzt werden. Das werde ich wohl alle zwei Tage tun müssen. Die Tonne ist leer und Nachschub ist nicht zu erwarten, die Prognose für die kommende Woche ist „heiter bis wolkig“, eventuell ein Gewitter am Dienstag. Aber bis jetzt sind alle angekündigten Gewitter an uns vorbeigezogen.

Ob ich mal einen Regentanz versuche?