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Goldener Oktober

wpid-wp-1446400818579.jpgJa, ich weiss, heute haben wir den 1. November. Aber ein sonniger Tag wie heute fühlt sich wie Oktober an. Ein strahlend blauer Himmel, Sonne satt nach dem Auflösen der Nebelfelder, die bunten Blätter an den Bäumen und die klare frische Luft, einfach nur schön. Ein langer Spaziergang mit dem Hund musste heute unbedingt sein. Nur, es wird schon früh dunkel und man merkt, dass die Sonne an Kraft verliert. Anschliessend – Novembertypisch – steigt der Nebel wieder hoch. Der Tag endet so wie er begonnen hat – mit Nebel.

Es wird kalt

HerbstlaubGenauso plötzlich wie der Sommer gekommen ist, ist er auch wieder verschwunden. War es letzte Woche noch sommerlich warm, ist es jetzt neblig und kalt. Die eben noch knochentrockene Erde hat sich ein einen rutschigen Schlamm verwandelt, die morgendlichen Temperaturen sind einstellig und ich denke, bald wird man die Autoscheiben vom Eis befreien müssen.

Brrrr, irgendwie habe ich mich noch nicht auf die kommende kalte Jahrezeit eingestellt. Und ich vermisse auch die Herbstfärbung. Der Garten ist eigentlich auch noch im Sommer, keine fallenden Blätter, noch immer blühen einige Rosen, auch der Sommerflieder sieht noch gut aus. Die Fetthenne blüht und würde ja Bienen anlocken, wenn es denen nicht zu kalt und zu nass wäre.

Die Kirschen blühen

Kirschblüte
Kirschblüte
Manche noch zaghaft, andere stehen schon in voller Blüte. Die Felder hier sind gesäumt von Schlehen und alten verwilderten Kirschbäumen der unterschiedlichsten Sorten. Sie samen sich bereitwillig aus, und wenn man nicht aufpasst, hat sich das Grundstück in kürzester Zeit in einen Kirschwald verwandelt – unterbrochen nur von Weissdorn, Schlehen und Hartriegel. Ach ja, ich vergaß die Kratzbeere.

Leider ist es wieder kalt geworden, und das heisst, die Bienen fliegen nicht. Die brauchen mindestens 10 Grad und die haben wir heute nicht.

Das Wetter ist aprilig, dicke, dunkle Wolken, aus denen manchmal ein paar Tröpfchen fallen, dann wieder Sonnenschein. 7 Grad meldet mein Thermometer, nicht sehr gemütlich.

Es schneit

Bonnie
Bonnie
… zum erstenmal in diesem Winter. Bisher waren die Temperaturen ja immer oberhalb der null Grad Linie, aber jetzt sind sie deutlich gefallen. Der Boden ist zwar noch offen, aber heute Nacht gibt es bestimmt Frost. Alle Pflanzen, die empfindlich sind, sind abgedeckt.

Die beiden Katzen, die mich zu ihrem Dosenöffner ernannt haben, haben mir schon erzählt, was sie von Schnee halten: gar nichts. Ich soll dafür sorgen, dass er möglichst schnell weggeht, die Temperaturen wieder steigen, die Sonne scheint und überhaupt…